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Dienstag, 3. November 2026
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Museums - und Ausstellungstipps 
 
Sonderausstellung: Fotografie im Kosmos des Surrealismus
© Philippe Halsman Estate 2026, Salvador Dalí, Fundació Gala-Salvador Dalí
 
Sonderausstellung: Fotografie im Kosmos des Surrealismus
Alles surreal?!

Staatsgalerie Stuttgart
4.12.2026 – 11.4.2027

Mit der Sonderausstellung »Alles surreal?!« würdigt die Staatsgalerie das 200-jährige Jubiläum der Fotografie und zeigt die Bedeutung des Mediums für die Künstlerinnen und Künstler des Surrealismus. In einem umfassenden Überblick werden auf 1.500 qm Ausstellungsfläche rund 250 Fotografien im Dialog mit Gemälden, Zeichnungen, Skulpturen, Objekten und Filmausschnitten aus dem Bestand der Staatsgalerie, aber auch mit bedeutenden internationalen Leihgaben präsentiert.

1924 legt André Breton in Paris mit dem »Manifest des Surrealismus« den programmatischen Grundstein für eine der wohl berühmtesten und folgenreichsten künstlerischen Bewegungen des 20. Jahrhunderts. Ausgehend von der Literatur erfassen surrealistische Tendenzen ab Mitte der 1920er-Jahre auch Malerei und Bildhauerei und bewirken überdies eine neuartige Ästhetik in den noch jungen Medien Film und Fotografie. Fotografinnen und Fotografen wie Brassaï, Dora Maar, Man Ray, Georges Hugnet, Denise Bellon oder Hans Bellmer wandeln fortan in ihren Aufnahmen auf dem schmalen Grat zwischen Fiktion und Realität und stellen dabei tradierte Narrative in Frage.

»Erstmals nimmt eine Ausstellung die gegenseitige Beeinflussung der verschiedenen Medien im Surrealismus in einem solchen Umfang in den Blick. Damit leistet die Stuttgarter Ausstellung einen wichtigen Forschungsbeitrag, der über die zahlreichen Schauen zum Surrealismus-Jubiläum 2024/25 hinausgeht,« sagt Dr. Jens-Henning Ullner, der die Ausstellung gemeinsam mit dem Fotoexperten Dr. Ulrich Pohlmann, ehemals Leiter der Sammlung Fotografie im Münchner Stadtmuseum, kuratiert hat.

Mittels ungewöhnlicher Perspektiven, Fotomontagen und Collagen loten die surrealistischen Fotografinnen und Fotografen die Grenzen des Mediums aus und heben bisherige Sehgewohnheiten aus den Angeln. Schockiert von der Sinnlosigkeit des Ersten Weltkriegs und beeinflusst von den Schriften Sigmund Freuds übersteigen ihre Werke zunehmend radikal die Ebenen von Vernunft und Verstand und lassen das Assoziative und Traumhafte in den Vordergrund treten. Im Mittelpunkt steht dabei immer wieder auch der menschliche Körper, der seziert und verfremdet wird, um einer vermeintlichen Wirklichkeit näher zu kommen. Mit ihren inszenierten Realitäten wagen die surrealistischen Künstlerinnen und Künstler einen Gegenentwurf zum Weltbild der bürgerlichen Gesellschaft mitsamt ihren als verlogen empfundenen Moralvorstellungen und leisten damit einen wesentlichen Beitrag zur Kunst der Moderne.

Die Ausstellung »Alles surreal?! Fotografie im Kosmos des Surrealismus« in der Staatsgalerie Stuttgart zeichnet anhand von rund 250 Originalabzügen, die im Sommer 2025 mit Mitteln der Museumsstiftung Baden-Württemberg aus der Sammlung Dietmar Siegert erworben werden konnten, die verschiedenen Gebrauchsweisen des Mediums Fotografie im Surrealismus in Frankreich, Belgien und Deutschland nach.

»Mit dem Ankauf der Surrealistischen Fotografie aus der Sammlung von Dietmar Siegert konnte die Staatsgalerie ihren Bestand zur Kunst der Klassischen Moderne auf höchstem Niveau erweitern. Die in der Ausstellung avisierte Vielfalt der Medien spiegelt sich damit auch in der Sammlung wider«, sagt Direktorin Dr. Christiane Lange.

Die Präsentation in neun Kapiteln erfolgt im Dialog mit mehr als 40 künstlerischen Positionen von Gemälden, Zeichnungen, Skulpturen und Objekten – darunter Salvador Dalí, Marcel Duchamp, Max Ernst, Leonor Fini, René Magritte, Meret Oppenheim, Wolfgang Paalen oder Toyen.

»Die Kunst des Surrealismus erscheint heute aktueller denn je. Die Grenzen zwischen realer Welt und konstruierten ›Wahrheiten‹ verschwimmen im digitalen Zeitalter mehr und mehr. Das vermeintlich Faktische stets in Frage zu stellen, haben uns Künstler wie Man Ray oder Magritte gelehrt«, so Dr. Ulrich Pohlmann.

»Alles surreal?! Fotografie im Kosmos des Surrealismus« ist eine Sonderausstellung des Landes Baden-Württemberg und steht unter der Schirmherrschaft des französischen Botschafters in Deutschland, S.E. François Delattre.

Gefördert von:
Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst
Eva Mayr-Stihl Stiftung
Ernst von Siemens Kunststiftung
ADRIANISTIFTUNG

zum Bild oben:
Alles Surreal?!:
Philippe Halsman, Dalí Atomicus, ca. 1948, Staatsgalerie Stuttgart, Graphische Sammlung, erworben 2025 aus Mitteln der Museumsstiftung Baden-Württemberg, Sammlung Dietmar Siegert
© Philippe Halsman Estate 2026, Salvador Dalí, Fundació Gala-Salvador Dalí / VG Bild-Kunst, Bonn 2026
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Lesungen, Vorträge und Diskussionen 
 
 
Leseabend «Silent Reading» im Centre Culturel Français Freiburg
05.11.2026 I 18.00-20.30

Gemeinsam alleine in der Bibliothek lesen!

Im Rahmen des Aktionsmonats „November gegen Einsamkeit“ lädt das Centre Culturel Français Freiburg am Donnerstag, den 5. November 2026, zu einem besonderen Leseabend in seine Bibliothek ein. Beim sogenannten Silent Reading steht das gemeinsame Lesen in entspannter Atmosphäre im Mittelpunkt.

Ob das eigene Lieblingsbuch oder eine neue Lektüre: Die Teilnehmenden sind herzlich eingeladen, ein Buch mitzubringen oder sich vor Ort von der Bibliothekarin bei der Auswahl beraten zu lassen. Anschließend kann sich jeder einen gemütlichen Platz suchen und ganz in Ruhe in die eigene Lektüre eintauchen. Der Eintritt ist frei.
 
 

Bibliotheken 
 
 
Allianz gegen Einsamkeit
Die Bibliothek des Centre Culturel Français Freiburg ist beim Aktionsmonat des Deutschen Bibliotheksverbands mit dabei!

Bibliotheken sind nicht nur Orte zum Lesen und Entdecken, sondern auch Orte der Begegnung, des Austauschs und des Miteinanders. Genau diese Idee steht im Mittelpunkt des Aktionsmonats des Deutschen Bibliotheksverbandes. Denn Einsamkeit ist ein Thema, was alle Menschen in unterschiedlichsten Lebenslagen und Altersgruppen betreffen kann. Umso wichtiger sind Orte, an denen Menschen zusammenkommen und sich willkommen fühlen können.

Deshalb macht auch die Bibliothek des Centre Culturel Français Freiburg mit! Im November erwarten Sie somit unter der Woche jeden Tag kostenlose Angebote in unserer Bibliothek!

Unser Angebot umfasst folgende Aktivitäten, immer von 10-12 und von 14-16 Uhr:

MONTAGS: Plaudersofa | Canapé bavard

DIENSTAGS: Spielerunde | Rendez-vous jeu

MITTWOCHS: Wolle und Plausch | Crocheter, tricoter et se connecter

DONNERSTAGS: Workshop: Blackout Poetry

FREITAGS (immer von 11-12.30): Sprechstunde mit der Bibliothekarin | Un moment avec la bibliothécaire
 
 

Lesungen, Vorträge und Diskussionen 
 
 
Freiburger Literaturgespräch, 4.–8.11.2026
Restkarten verfügbar

Verehrtes Publikum, liebe Leserinnen und Leser!

Übermorgen beginnt die Jubiläumsausgabe des 40. Freiburger Literaturgesprächs (4.–8. November 2026): Ab heute können wir wenige Restkarten des ansonsten ausverkauften Festivals freigeben, zu finden über unsere Website!

Zur großen Eröffnung blättern wir durch Judith Hermanns Gesamtwerk, das seit drei Jahrzehnten die deutschsprachige Gegenwartsliteratur prägt (4.11.). Am Donnerstag leuchtet „Der Große Wagen“ von Nadja Küchenmeister im Literaturhaus, im Anschluss schlägt „Das tickende Herz“ von Lutz Seiler im Historischen Kaufhaus (5.11.).

Am Freitagnachmittag wird es wild mit Arne Rautenberg und Rotraut Susanne Berner, bevor wir im Theater im Marienbad zum Debütant*innenball mit Anja Gmeinwieser, Martin Piekar und Lara Rüter aufspielen, der in den „Saloon“ von Mia Oberländer mündet (6.11.).

Zum Lesemarathon am Samstag stellen Martina Hefter, Arne Rautenberg, Julia Weber, Tristan Marquardt, Andreas Töpfer, Heike Geißler und Radka Denemarková ihre Neuerscheinungen vor (7.11.). Den Abschluss bildet eine Matinee zwischen Laut- und Gebärdensprache mit Katharina Mevissen, Natascha Gangl und Christian Dierstein sowie dem Freiburger Chor der Singenden Hände (8.11.).

Weitere Informationen zum Programm finden Sie mit Klick auf den Bilderreigen unten. In den Freiburger Buchhandlungen erhalten Sie das begleitende Leseheft.

In Vorfreude auf inspirierende Festivaltage grüßen
Martin Bruch, Birgit Güde, Katharina Knüppel und Christin Schäfer
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Sonstiges 
 
Lars Eidinger kommt zur ARTtoNight
Lars Eidinger legt im Kunstmuseum Karlsruhe auf. © Roman Goebel
 
Lars Eidinger kommt zur ARTtoNight
Seit fünf Jahren lädt das Kunstmuseum Karlsruhe zweimal im Jahr zu einem besonderen Event: Bei Kurzführungen, Workshops, DJ-Sets und Drinks von Santos Cocktailbar können Besucherinnen und Besucher im Rahmen der ARTtoNight die Ausstellungen in entspannter Atmosphäre entdecken.

Die zehnte Ausgabe findet nun am Donnerstag, 5. November 2026, in Kooperation mit den ARD-Hörspieltagen statt. Von 19 bis 21 Uhr bieten DJ-Sets von Toolbox, Führungen und ein Postkarten-Workshop die Gelegenheit, die Ausstellung "Update! Die Sammlung neu sichten" zu erkunden. Ab 21 Uhr ist Schauspieler und DJ Lars Eidinger zu Gast, dessen Anti-Disco bis Mitternacht zum Tanzen lädt. Der Eintritt ist frei.

Die ARD-Hörspieltage beginnen am Donnerstag, 5. November, und enden am Sonntag, 8. November.
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Lesungen, Vorträge und Diskussionen 
 
 
Meine Trauer wird dich finden
Ein beziehungsorientierter Ansatz in der Trauerarbeit

Online-Veranstaltung in der Reihe: „Wenn alles anders ist …“

Der Psychotherapeut und Trauerbegleiter Roland Kachler ist am Freitag, 6. November von 14 bis 15.30 Uhr zu Gast in der Online-Reihe „Wenn alles anders ist …“. In seinem Vortrag „Meine Trauer wird dich finden“ stellt er einen beziehungsorientierten Ansatz in der Trauerarbeit vor. Dabei geht es nicht darum, einen verstorbenen Menschen „loszulassen“, sondern die innere Beziehung zu ihm zu bewahren und die Liebe in veränderter Form weiterzuleben.

Kachler hat diesen Ansatz aus eigener Verlusterfahrung und seiner therapeutischen Arbeit entwickelt. Er zeigt konkrete Schritte und Übungen auf, die trauernden Menschen helfen können, einen neuen Umgang mit ihrem Verlust zu finden.

Der Vortrag mit anschließendem Gespräch bildet den Auftakt der Online-Reihe „Wenn alles anders ist …“ im Rahmen des Palliative Care Forums und findet in Zusammenarbeit mit dem Referat Pastorale Projekte und Grunddienste im Erzbischöflichen Seelsorgeamt Freiburg sowie dem Fachbereich Liturgie des Abschieds im Institut für Pastorale Bildung der Erzdiözese Freiburg statt.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung ist erforderlich unter: www.katholische-akademie-freiburg.de.
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Sonstiges 
 
 
Theatertipp: DER ZAUBERBERG
von Thomas Mann

Wallgraben Theater Freiburg
Premiere 5. November 2025
Wiederaufnahme 9. Oktober 2026

"Die Zeit ist eine Göttergabe, dem Menschen verliehen, damit er sie nutze." (Settembrini)

«Castorps Geschichte ist die Geschichte eines simplen Helden. Er wird in der fieberhaften Hermetik des Zauberbergs zu moralischen, geistigen und sinnlichen Abenteuern fähig gemacht, von denen er sich früher nie hätte träumen lassen.» (Thomas Mann)
Der junge Hans Castorp reist von Hamburg nach Davos, um seinen kranken Vetter im Lungensanatorium zu besuchen. Er will drei Wochen bleiben, es werden sieben Jahre daraus.
Eine gespaltene Gesellschaft, das Gespenst des Krieges… Hundert Jahre nach seiner Erstveröffentlichung ist Der Zauberberg erschreckend aktuell. Thomas Mann behandelt die ernsten Themen seines Romans mit Humor, der ihm eigenen Ironie und seiner beispiellosen sprachlichen Brillanz.

«Monique Hamelmanns beherzte Reduktion der epischen Fülle auf das Kammerspielformat einer Kellerbühne geht voll auf» mit einem «glänzend aufgelegten, wandlungsfähigen Ensemble» (Badische Zeitung)

Regie Monique Hamelmann
Es spielen Falk Döhler, Daniel Leers, Katharina Rauenbusch, Christian Theil
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Lesungen, Vorträge und Diskussionen 
 
Zoo-Vortragsreihe:
Prof. Dr. Martin Husemann © Zoo Karlsruhe, privat
 
Zoo-Vortragsreihe: "Sprünge durch die Evolution"
Der Zoo Karlsruhe setzt seine Vortragsreihe rund um Tiere, Umwelt- und Artenschutz fort. Prof. Dr. Martin Husemann spricht am kommenden Donnerstag, 5. November, 18:15 Uhr über „Sprünge durch die Evolution – die Geschichte der Ödlandschrecken“. Er ist Direktor des Naturkundemuseums Karlsruhe, das in unterschiedlichen Bereichen eng mit dem Zoo zusammenarbeitet.

Ödlandschrecken sind eine artenreiche Gruppe innerhalb der Heuschrecken, die sich durch unterschiedliche Verhaltensweisen und Anpassungen auszeichnet. Gleichzeitig handelt es sich um eine entwicklungsgeschichtlich vergleichsweise junge Gruppe. Ihre Verwandtschaftsverhältnisse und ihre Verbreitung weisen komplexe Muster auf.

Einblicke in aktuelle Forschung
Erste wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass äußerlich ähnliche Arten nicht immer so eng miteinander verwandt sind wie zunächst angenommen. Umgekehrt können zwischen unterschiedlich erscheinenden Arten überraschende Verbindungen bestehen. Husemann gibt Einblicke in die aktuelle Forschung und erläutert, welche Erkenntnisse sich daraus über die Evolution und Ausbreitung der Ödlandschrecken gewinnen lassen.

Die Veranstaltung beginnt um 18:15 Uhr im Vortragsraum des Exotenhauses. Einlass ist ab 18 Uhr ausschließlich über die Ettlinger Straße 4b, nicht über den Zoo. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahmekapazität ist aus Platzgründen begrenzt. Die Vortragsreihe wird kostenlos angeboten, eine Spende an die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe wird erbeten.

zum Bild oben:
Prof. Dr. Martin Husemann bei der Feldarbeit zum Fang von Heuschrecken.
© Zoo Karlsruhe, privat
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Sonstiges 
 
Baden-Baden feiert die Literatur
(c) Veranstalter
 
Baden-Baden feiert die Literatur
Das Bücherfestival 2026 startet mit Charlotte Link in 3 Tage voller Lesungen und Buchmesse

Vom 5. bis 8. November 2026 verwandelt sich Baden-Baden zum dritten Mal in ein Paradies für Literaturfreunde: Den Auftakt macht am Donnerstag, 5. November, Bestsellerautorin Charlotte Link: Im Bénazetsaal des Kurhauses stellt sie ihren neuen Thriller „Kalte Tage“ vor. Im Rahmen des Abends erhält Charlotte Link zudem den Media Control Platin-Award als meistverkaufte Bestseller-Autorin überhaupt. Moderiert wird die Veranstaltung von Günter Keil; anschließend gibt es eine Signierstunde.

Das Bücherfestival lädt ein zur Buchmesse im Kulturhaus LA8 mit rund 50 Verlagen und Autorinnen. Im historischen Spiegelsaal und Kristallsaal präsentieren die Ausstellenden ihre aktuellen Bücher, die vor Ort geschmökert und erworben werden können. Im Schachraum des Kulturhauses LA8 finden für Messebesucherinnen kostenlose Lesungen und Verlagspräsentationen statt. Das Restaurant „Rive Gauche“ im Kulturhaus LA8 begleitet die Messe kulinarisch und bietet ebenfalls Lesungen regionaler Autor*innen an.

Das Programm des Bücherfestivals in der Baden-Badener Innenstadt ist hochkarätig: Die Publizistin Alice Schwarzer liest am 6.11. im Alten Ratssaal aus „Feminismus pur. 99 Worte.“. Am selben Abend präsentiert Giulia Enders im Brenners Park-Hotel & Spa in der Orangerie ihr neues Buch „Organisch“. Alexander Oetker liest am 6.11. in der Buchhandlung Eulennest aus seinem Krimi „Silberküste“ im Rahmen eines französischen Abends. Am 7.11. präsentiert Stefanie Stahl um 20 Uhr im Theater Baden-Baden „Ich erklär das jetzt mal psychologisch“. Die beliebteste deutsche Psychologin wird an diesem Abend zudem mit dem Media Control Gold-Award ausgezeichnet. Der Horrorthriller „REM“ von Annika Strauss, den sie gemeinsam mit Sebastian Fitzek geschrieben hat, wird am 7.11. im Porsche-Studio im Europäischen Hof vorgestellt. Den festlichen Abschluss am Sonntag, 8.11., bildet um 17 Uhr im Porsche-Studio eine Talkrunde mit Box-Weltmeisterin Regina Halmich zu ihrer Autobiografie „Die Herrin der Ringe“, ebenfalls mit Signierstunde.

Der Medienpartner SWR Kultur ist mit Moderator Carsten Otte in der Buchhandlung Eulennest zu Gast: Am 7.11. stellt dort Martina Hefter, Preisträgerin des Deutschen Buchpreises, ihren neuen Roman „Nach der Sonne schauen“ vor. Am 8.11. findet bereits traditionell ein „Blind Date“ mit einem nominierten Titel des Deutschen Buchpreises 2026 statt – in diesem Jahr liest Miriam Carbe aus ihrem Roman „Unerwünschte Töchter“. Beide Veranstaltungen im Eulennest werden aufgezeichnet und zu einem späteren Zeitpunkt von SWR Kultur ausgestrahlt.

Die Trend-Genres New Adult und Romantasy haben auch 2026 einen festen Platz im Programm: Bestsellerautorin Ayla Dade liest am 6.11. im Café Kunsthalle aus „Wanna be my lover“, einer Romance im Amerika der 90er-Jahre. Antonia Wesseling stellt am 7.11. in der Stadtbibliothek Baden-Baden ihr Buch „Purpose. Kannst du deinem Herzen vertrauen?“ vor, und Nicole Böhm präsentiert am selben Tag „House of Zodiac – Sonnensturm“ (ab 16 Jahren).

Auch junge Leserinnen und Leser kommen auf ihre Kosten: Ingo Siegner liest am 6.11. in der Volksbank pur Baden-Baden mit „Der kleine Drache Kokosnuss“ aus seinen Kinderbuchklassikern, ergänzt durch Bilder und Signierstunde. Helene Blanck lädt am 7.11. zur interaktiven Lesung „Die drei ??? Kids“ mit kleinem Detektiv-Workshop ein. Inga Steinmetz porträtiert Besucher*innen am 7.11. als Manga-Figuren. Sarah Welk liest am 8.11. im Pädagogium aus „FREI – Bester Sommer“, einer Coming-of-Age-Geschichte für Jugendliche ab 12 Jahren. Am Sonntag, 8.11., steht im Biedermeierzimmer des Kulturhauses LA8 der Familientag mit kreativen Mitmachangeboten wie „Cozy Malen“ und 3D-Puzzles auf dem Programm.

Veranstalter des Bücherfestivals Baden-Baden ist der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Baden-Württemberg e.V. in Kooperation mit media control und We Love Baden-Baden e.V. Mit dem Bücherfestival haben die Initiatoren ein kulturelles Event als Treffpunkt für Literaturfans von Karlsruhe bis Freiburg, von Stuttgart bis Straßburg etabliert. Nach den beiden erfolgreichen Vorjahren mit jeweils tausenden Besucher*innen geht das Festival in seine dritte Runde.

Das Bücherfestival wird durch regionale Partner großzügig unterstützt. Die Veranstalter danken der Grenke-Stiftung, der Volksbank pur, der Bürgerstiftung Baden-Baden, der Wackenhut GmbH & Co. KG Baden-Baden, der Bauschatz & Gerstenmaier Gruppe, dem Buchgroßhändler
G. Umbreit, dem Regierungspräsidium Karlsruhe sowie den Buchhandlungen Thalia, Libri und Eulennest. Besonderer Dank gilt auch dem SWR als Medienpartner sowie den Hotels Brenners Park-Hotel & Spa, Hotel Belle Epoque, Hotel „Der Kleine Prinz“, Hotel Merkur und Roomers Baden-Baden für die Unterbringung der Autor*innen.

Die Buchmesse im Kulturhaus LA8 ist für das Publikum geöffnet am Freitag, 6.11., von 13 bis 18 Uhr, am Samstag, 7.11., von 12 bis 18 Uhr sowie am Sonntag, 8.11., von 10 bis 17 Uhr. Der Eintritt beträgt 5 €, ermäßigt 3 €. Veranstaltungen im Kulturhaus LA8 sind für Besucher*innen mit Messeticket kostenlos. Tickets sind online erhältlich unter www.buecherfestival.de/tickets/. Die Veranstaltungsorte und -Zeiten sind auf der Website www.buecherfestival.de zu finden.

Über:
Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Landesverband Baden-Württemberg e.V. ist die Interessensvertretung der Buchhandlungen und Verlage in Baden-Württemberg. Wir netzwerken für unsere Mitglieder und unsere Branche. Auf Landesebene betreiben wir Öffentlichkeitsarbeit für das Buch sowie Leseförderung und Berufsbildungsmaßnahmen. Wir veranstalten die Stuttgarter Buchwochen, die Kinder- und Jugendbuchwochen Stuttgart und betreuen unsere Mitgliedsverlage tarifpolitisch als Arbeitgeberverband.
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Kalendertipps 
 
Kalendertipp:
 
Kalendertipp: "Witzekalender 2027"
Abreißkalender

Lachen ist bekanntlich die beste Medizin. Wem seine Gesundheit also am Herzen liegt, der ist mit diesem Kalender bestens bedient. Ob es um Beruf, Sport, Familie, Politik oder Partnerschaft geht: Auf jedem Blatt gibt es jede Menge Witze, die die Lachmuskeln fit halten und das Wohlbefinden fördern.

Verlag Bassermann 2026, 400 Seiten, € 6,99 (D/A), SFR 10,90
ISBN 978-3-8094-5340-6
 
 

Bibliotheken 
 
Karlsruhe: Neuer Buchclub lädt zum Perspektivwechsel ein
© Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin
 
Karlsruhe: Neuer Buchclub lädt zum Perspektivwechsel ein
Jeden ersten Dienstag im Monat von 17 bis 18:15 Uhr

Was macht uns glücklich? Wann werden wir wütend? Und wie verändern Geschichten unseren Blick? Um solche Fragen geht es beim neuen Buchclub "Über den Buchrand hinaus" der Stadtbibliothek Karlsruhe. Hier stehen nicht einzelne Bücher im Mittelpunkt, sondern die Gedanken und Gespräche. Das offene Format findet jeden ersten Dienstag im Monat von 17 bis 18:15 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Im Mittelpunkt steht der gemeinsame Austausch über Texte und Themen, die bewegen. Zu jedem Oberthema können die Teilnehmenden unterschiedliche Textformen mitbringen, beispielsweise Bücher, Gedichte, Songtexte, Zitate oder andere Fundstücke. Gemeinsam wird erkundet, welche Gedanken, Fragen und Perspektiven diese Texte auslösen.

Der Buchclub versteht sich als offener Raum für Begegnung und Gespräch. Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, Erfahrungen und Sichtweisen sind eingeladen, ihre Gedanken einzubringen oder einfach nur zuzuhören. Wer gerne liest, diskutiert, neue Perspektiven entdeckt oder einfach neugierig auf die Gedanken anderer ist, ist willkommen. Niemand muss ein bestimmtes Buch gelesen haben oder selbst einen Text mitbringen.

Jedes Treffen widmet sich mit einem Thema:

03.11.26 Glück
01.12.26 Wut
05.01.27 Sehnsucht
02.02.27 Tabus
02.03.27 (Neu-)Anfänge
06.04.27 Mut
04.05.27 Identität
01.06.27 Offenes Thema

Der Buchclub ist eine Kooperation mit Studierenden der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe.

zum Bild oben:
In Kooperation mit Studierenden der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe hat die Stadtbibliothek einen neuen Buchclub ins Leben gerufen.
© Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin
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Lesungen, Vorträge und Diskussionen 
 
 
Freiburger Umweltgespräche: „Wie gelingt eine faire Wärmewende?“
Zwei Vorträge am Dienstag, 3. November, um 19 Uhr im Jazzhaus

Ein Großteil der Wohnungen in Freiburg wird weiterhin mit Erdgas und Öl beheizt. Dabei ist der Umstieg auf eine klimafreundliche Wärmeversorgung wichtig für die Zukunft: Sie hilft, CO₂-Emissionen zu senken und macht unabhängiger von fossilen Energien. Dafür sind Schritte wie ein Heizungstausch oder die Sanierungen von Gebäuden notwendig. Doch wie kann dieser Übergang sozial gerecht gestaltet werden?

Damit beschäftigen sich die nächsten Freiburger Umweltgespräche unter dem Titel „Wie gelingt eine faire Wärmewende?“. Dabei werden verschiedene Gruppen von Bürger*innen in den Blick genommen und die Auswirkungen für sie, wenn sich immer mehr Haushalte vom Gasnetz abtrennen. Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit der Fakultät für Umwelt und Natürliche Ressourcen der Universität Freiburg und findet am Dienstag, 3. November, um 19 Uhr im Jazzhaus statt. Der Eintritt ist frei.

Den Abend eröffnet Umweltbürgermeisterin Christine Buchheit mit einem Grußwort. Anschließend beschäftigt sich die Umweltpsychologin Charlotte Schmid von der Universität Bremen mit der Lebenssituation verschiedener Bevölkerungsgruppen und ihren Herausforderungen im Kontext der Wärmewende. Dazu gehören hohe Investitionskosten, wechselnde Förderbedingungen und komplexe Entscheidungen. Ihr Vortrag wirft einen differenzierten Blick auf Förder-, Beratungs- und sonstige Unterstützungsbedarfe: zum Beispiel von älteren Immobilieneigentümer*innen, Alleinerziehenden oder Wohnungseigentümergenossenschaften.

Prof. Dr. Philipp Späth von der Universität Freiburg spricht aus seiner Perspektive der Politikwissenschaft und Humangeographie über gerechte Umweltpolitik auf städtischer Ebene und die Zukunft der Gasnetze. Je mehr Gebäude auf klimafreundliche Heizsysteme umsteigen, desto weniger Menschen nutzen künftig das Gasnetz, dessen Betrieb und Erhalt weiterhin Kosten verursacht. Wie diese Übergangsphase gerecht gestaltet werden kann, beleuchtet Philipp Späth in seinem Vortrag und berichtet auch von Erfahrungen aus Mannheim und Zürich.

Moderiert wird die etwa zweistündige Veranstaltung von Astrid Schaffert von Zukunft KlimaSozial / Institut für Klimasozialpolitik. Im Anschluss an die Fachvorträge gibt es eine Austauschrunde. Die Freiburger Umweltgespräche richten sich an interessierte Bürger*innen, insbesondere auch an Studierende. Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, komplexe Umweltfragen und aktuelle Informationen zum globalen Klimawandel leicht verständlich zu vermitteln. An die Veranstaltung schließt sich ein Get-Together an.
 
 

Museums - und Ausstellungstipps 
 
„Liebe oder Last?! – Baustelle Denkmal“ zu Gast im Neuen Museum Nürnberg
(c) DSD
 
„Liebe oder Last?! – Baustelle Denkmal“ zu Gast im Neuen Museum Nürnberg
Preisgekrönte Wanderausstellung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz

Unverzichtbares Wahrzeichen oder lästiger Schandfleck? Wie auch in Nürnberg sind Baudenkmale die kulturellen Schätze jeder Region, manchmal aber auch die großen Sorgenkinder. Die mehrfach prämierte Wanderausstellung „Liebe oder Last?! – Baustelle Denkmal“ der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) ist von Freitag, den 30. Oktober bis Sonntag, den 24. Januar 2027, im Neuen Museum – Staatliches Museum für Kunst und Design in Nürnberg zu sehen. Sie klärt mit handwerklichen Exponaten und multimedialen Installationen über die häufigsten Irrtümer und Vorurteile gegenüber dem Denkmalschutz auf. Der Eintritt ist frei.

Wer sich auf faszinierende Art über Denkmalschutz informieren möchte, ist in der Ausstellung „Liebe oder Last?! – Baustelle Denkmal“ mit handwerklichen Exponaten und multimedialen Installationen genau richtig. Für ihr innovatives und interaktives Konzept wurde die Ausstellung unter anderem mit dem größten internationalen Designpreis „Red Dot Design Award“ ausgezeichnet. Ab Herbst 2026 gastiert die Wanderausstellung drei Monate lang in Nürnberg und eröffnet den Besuchern einen neuen Blick auf die Schönheiten der Region. Denn die Wanderausstellung thematisiert auch so manches Denkmal aus der Umgebung – darunter die ehemalige Stadtbefestigung und die mittelalterliche Kirche St. Sebald in Nürnberg sowie zum Beispiel auch das barocke Palais Stutterheim in Erlangen.

„Die unersetzlichen Werte unserer Denkmale werden im Alltag häufig überlagert von Zerrbildern und negativer Wahrnehmung des Denkmalschutzes. Die Ausstellung erläutert von A bis Z, wie Denkmalschutz in Deutschland funktioniert, warum er so wichtig ist und was wir alle davon haben“, sagt Eva Masthoff, Abteilungsleitung Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Für ihr innovatives und interaktives Konzept wurde die Ausstellung mit insgesamt drei Designpreisen ausgezeichnet.
Mehr Informationen und Fotos zur Ausstellung unter: https://www.denkmalschutz.de/denkmale-erleben/wanderausstellung/presseinformationen.html

„Liebe oder Last?! – Baustelle Denkmal“ in Nürnberg
30. Oktober 2026 bis 24. Januar 2027
Neues Museum - Staatliches Museum für Kunst und Design Nürnberg
Klarissenplatz
90402 Nürnberg

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr I donnerstags 10:00 Uhr – 20:00 Uhr I Der Eintritt ist frei

Öffentliche Führungen jeweils 11:30 – 13:00 Uhr: (Teilnehmerzahl begrenzt – Anmeldung www.denkmalschutz.de/anmeldung)

So, 01.11.2026 So, 08.11.2026 So, 29.11.2026
So, 06.12.2026 So, 13.12.2026 So, 20.12.2026
So, 10.01.2027 So, 17.01.2027 So, 24.01.2027

Audioguide zur Ausstellung zum Download auf eigene mobile Endgeräte unter www.denkmalschutz.de/denkmale-erleben/wanderausstellung „Unser Audioguide“
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Buch- und Lesetipps 
 
Buchtipp: Thomas Erle
 
Buchtipp: Thomas Erle "Tod am Belchen"
Schwarzwald-Krimi

Auf dem sagenumwobenen Belchen wird ein Mann erschlagen und das Gipfelkreuz abgesägt. Der Freiburger Weinhändler und Hobbydetektiv Lothar Kaltenbach erfährt von seiner Patentochter Leonie, die als Volontärin bei einer Zeitung arbeitet, zufällig von dem Mord. Während die Polizei im Dunkeln tappt, wittert Leonie ihre Chance als Nachwuchsreporterin - und bittet Kaltenbach um Hilfe.

Ein geheimnisvolles Zeichen auf dem Stumpf des Gipfelkreuzes führt die beiden auf die Spur eines mysteriösen Kultes um Johann Peter Hebel, der den Belchen als mythischen Ort verehrte. Ist die Kultgemeinschaft nach all den Jahren noch aktiv? Und gehen seine Mitglieder über Leichen?

Gmeiner Verlag 2026, 288 Seiten,€ 15,–
ISBN 978-3-8392-8139-0
 
 

Bibliotheken 
 
 
Freiburg: Umzug der Kinderbibliothek im Dezember
Mehrere Bestände der Stadtbibliothek derzeit an neuem Platz

Die Stadtbibliothek hat verschiedene Sachgruppen umgestellt, um die entsprechenden Flächen im Untergeschoss für den im Dezember anstehenden Umzug der Kinderbibliothek freizumachen.

Die Sachgruppe Technik, ehemals unter der Empore im Erdgeschoss, steht nun auf der Empore. Im Erdgeschoss finden sich jetzt neben der Belletristik auch die dazugehörigen Literatur-CDs und -MP3s sowie die fremdsprachigen Romane. Die Comics folgen demnächst, so dass dann alle Unterhaltungsliteratur für Erwachsene gemeinsam im Erdgeschoss steht.

Im selben Zuge hat die Musikbibliothek die Bestände zu Tanz und Theater sowie Kunst aufgenommen und wird zukünftig als gemeinsamer „Raum der Künste“ fungieren.

Vor Ort informieren Hinweisschilder über die neuen Standorte der Bestände. Weitere Informationen zum Umzug der Kinder- und Jugendbibliothek folgen im Dezember.
 
 

Museums - und Ausstellungstipps 
 
Führungen durch die Sonderausstellung „Lost Places in Karlsruhe.
© Harald Wacker
 
Führungen durch die Sonderausstellung „Lost Places in Karlsruhe."
Führung durch die Sonderausstellung „Lost Places in Karlsruhe. Fotografien von Harald Wacker“

Am Sonntag, 1. November, um 15 Uhr führt Georg Hertweck durch die Sonderausstellung „Lost Places in Karlsruhe. Fotografien von Harald Wacker“ im Stadtmuseum und stellt eine Auswahl an Orten vor, die heute nicht mehr existieren oder inzwischen in anderer Form genutzt werden. Dabei tauchen die Teilnehmenden in die besondere Ästhetik und Schönheit dieser Lost Places ein und bekommen spannende Einblicke in das fotografische Schaffen von Harald Wacker. Durch ausgewählte Objekte aus der Sammlung entdecken die Besucherinnen und Besucher nicht mehr existente Arbeits- und Freizeitwelten. Das optionale Spielen des Escape Raums „Der letzte Badetag“ lädt im Anschluss zum Eintauchen in die Geschichte des ehemaligen Tullabades ein, das heute als Exotenhaus des Zoologischen Gartens genutzt wird.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme an der Führung ist kostenlos und damit im Eintrittspreis inbegriffen.

Führung durch die Sonderausstellung „Lost Places in Karlsruhe. Fotografien von Harald Wacker“ mit dem Fotografen selbst

Am Sonntag, 15. November, um 15 Uhr erwartet die Besuchenden im Stadtmuseum eine besondere Führung durch die Sonderausstellung „Lost Places in Karlsruhe. Fotografien von Harald Wacker“. Unter dem Titel „Nasse Füße, üble Gerüche, schmutzige Ecken“ gibt der Fotograf Harald Wacker persönlich Einblicke in seine Arbeit und berichtet von den besonderen Herausforderungen beim Fotografieren an verlassenen und oft wenig einladenden Orten.

Anders als gewöhnliche Fotomotive erfordern Lost Places nicht nur einen besonderen Blick für spannende Bildkompositionen, sondern auch Geduld, Improvisation und die Bereitschaft, sich auf ungewöhnliche Bedingungen einzulassen. Bei der Führung erfahren die Teilnehmenden aus erster Hand, welche Erlebnisse und Herausforderungen hinter den ausgestellten Fotografien stecken und wie Harald Wacker die besondere Atmosphäre dieser vergessenen Orte in seinen Bildern einfängt.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme an der Führung ist kostenlos und damit im Eintrittspreis inbegriffen.

zum Bild oben:
Zwei Führungen im November, am ersten und 15. des Monats. © Harald Wacker
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Museums - und Ausstellungstipps 
 
Neue Perspektiven auf naive Kunst
Ausstellungsansicht „Freundschaftsspiel. Nizza : Freiburg“ (c) Foto: B. Strauss
 
Neue Perspektiven auf naive Kunst
Sonderausstellung „Freundschaftsspiel. Nizza : Freiburg“ im Museum für Neue Kunst

Mit der Ausstellung „Freundschaftsspiel. Nizza : Freiburg“ lädt das Museum für Neue Kunst ab Freitag, 30. Oktober, zum deutsch-französischen Austausch ein: Werke der sogenannten naiven Kunst aus dem Musée international d’art naïf Anatole Jakovsky treffen auf moderne und zeitgenössische Arbeiten aus der Sammlung des Museums für Neue Kunst. Bis Sonntag, 28. Februar 2027, eröffnen 131 Werke von über 70 Künstler*innen in überraschenden Begegnungen neue Perspektiven und motivieren, genau hinzuschauen.

Mit seinem Fokus auf naiver Kunst und Art Brut besitzt das Musée international d’art naïf Anatole Jakovsky (MAN) einen einzigartigen Sammlungsschwerpunkt. Ursprünglich von Kunstkritiker Anatole Jakovsky und dessen Frau Renée zusammengetragen, wird die Kollektion heute von Direktorin Frédérique Olivier-Ghauri und ihrem Team erweitert und in die Zukunft geführt.

Viele naive Künstler*innen haben keine akademische Ausbildung und wurden daher lange von der klassischen Kunstgeschichte der Moderne ausgegrenzt. Das Zusammenspiel der Werke aus beiden Sammlungen stellt diese Hierarchie infrage und bietet alternative Lesarten. Unterscheiden sich Themen, Bildsprache und Techniken? Wer entscheidet über die Qualität eines Werkes? Und wie entstehen die Maßstäbe, nach denen wir Kunst beurteilen?

Die naive Kunst bricht mit den akademischen Regeln der Moderne. Werke von Henri Rousseau, Louis Vivin, Danielle Jacqui oder Germain van der Steen zeigen die leuchtenden Farben, akribische Detailgenauigkeit und Alltags-Motive, die so typisch für diese Kunstform sind. Doch die Ausstellung zielt gerade nicht auf eine reine Gegenüberstellung von naiv und modern, von autodidaktisch und akademisch ab. Vielmehr sind die Besuchenden eingeladen, die Kunst abseits solcher Kategorisierungen zu betrachten und den Blick zugleich auf die einzelnen Werke als auch auf ihr Zusammenwirken zu lenken.

So zeigt ein Raum voller Blumenbilder, wie individuelle Bedingungen
künstlerischen Schaffens im selben Motiv verarbeitet werden können. Ein weiterer Raum widmet sich verschiedenen Kunstwerken Bruno Epples aus beiden Sammlungen, die Fragen nach Professionalität und Amateurstatus aufwerfen. Besuchende können außerdem die Materialvielfalt der Arbeiten bestaunen und entdecken, wie stilistisch unterschiedliche Werke dennoch auf unerwartete Weise in Beziehung treten. Wer mag, kann selbst Teil der Ausstellung werden: An einer Mitmachstation gestalten große und kleine Künstler*innen eigene Bilder mit wasservermalbaren Aquarellstiften und entscheiden frei, ob sie diese im Museum aufhängen möchten.

Ein vielfältiges Programm begleitet die Ausstellung, darunter zwei Gespräche mit den Freiburger Künstler*innen Herbert X. Maier und Annette Merkenthaler, die beide in der Ausstellung vertreten sind. Ungewöhnliche Blickwinkel bietet die Veranstaltung „Verborgene Talente“, bei der Aufsichten des Museums im Rampenlicht stehen. Der Kammerchor Freiburg erkundet auf einer musikalischen Spurensuche, wie sich Naivität und Sentimentalität in Musik, Texten und Tönen zeigen. Mit ihren farbenfrohen, fantasievollen Werken lädt die Ausstellung aber auch Familien mit Kindern zum spielerischen Entdecken und Kreativsein ein. Ob in der Malwerkstatt, beim Gestalten glitzernder Masken oder Erfinden von Bildergeschichten – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Alle aktuellen Veranstaltungen gibt es unter www.museen.freiburg.de/mnk/sonderausstellungen-mnk. Ende November erscheint ein Katalog zur Ausstellung.

Lisa Bauer-Zhao, Christine Litz und Camille Rey haben die Ausstellung kuratiert. Beate Reutter hat das Begleitprogramm erarbeitet.

Das Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr und donnerstags bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Unter 27 Jahren, für Mitglieder des Fördervereins, mit Freiburg-Pass und mit Museums-PASS-Musées ist er frei. Tickets gibt es an der Museumskasse oder unter www.museen-freiburg.de/shop.
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Sonstiges 
 
Kinopreis der Deutschen Kinemathek für das Koki Freiburg
(c) Julka Seifert
 
Kinopreis der Deutschen Kinemathek für das Koki Freiburg
Es gibt wieder Grund zur Freude im Kommunalen Kino Freiburg: Am vergangenen Wochenende wurde das KoKi in der Deutschen Kinemathek in Berlin mit dem begehrten Kinopreis in der Kategorie „Kino, das verbindet“ ausgezeichnet.

Die Jury hob insbesondere die kompetente Programmarbeit und die intensive Verankerung in der Freiburger Stadtgesellschaft hervor, die das KoKi-Team durch die enge Zusammenarbeit mit zahlreichen Kooperationspartner*innen und Kooperationspartnern lebendig hält.

Die Leiterin Neriman Bayram nahm am 24. Oktober den Preis stellvertretend für das gesamte Team des Kommunale Kino Freiburg in Berlin entgegen. Die Auszeichnung zählt zu den einzigen Ehrungen für Kommunale Kinos und filmkulturelle Initiativen in Deutschland. Sie würdigt die kreative Programmgestaltung, das besondere Engagement und die Leidenschaft für die Filmkunst, die Koki-Arbeit prägt.

"Wir freuen uns sehr über diese Anerkennung und sehen sie zugleich als Ansporn auch in Zukunft Filme in ihrer künstlerischen Vielfalt sichtbar zu machen und unterschiedliche Menschen durch das Kino miteinander zu verbinden."
 
 

Museums - und Ausstellungstipps 
 
 
Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 2. bis 8. November
(Kalenderwoche 45)

Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop oder an der jeweiligen Museumskasse. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit FreiburgPass, FamilienCard und Museums-PASS-Musées frei.

Museum Natur und Mensch

Afterwork: Kakaozeremonie
Das Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, und das Eine Welt Forum Freiburg (EWFF) laden Interessierte ab 16 Jahren am Mittwoch, 4. November, von 19 bis 21 Uhr zu einer Kakaozeremonie ein. Die Teilnehmenden erhalten einen sensiblen und reflektierten Zugang zu den spirituellen und politischen Dimensionen von Kakao. Im Mittelpunkt stehen Praktiken und Symbole rund um die Frucht sowie die Bedeutung von Kakao als heiliges Element für Gemeinschaften in Mexiko, Mittel- und Südamerika. Die Zeremonie wird angeleitet von Luisa Hernandez, Künstlerin und Kennerin indigener Kulturen aus Oaxaca, Mexiko. Das Veranstaltungsticket kostet 5 Euro, es ist im Online-Shop und an der Museumskasse erhältlich.

Museum für Neue Kunst

Kuratorinnenführung: Freundschaftsspiel. Nizza : Freiburg
Am Donnerstag, 5. November, um 18 Uhr führen die Kuratorinnen durch die Ausstellung „Freundschaftsspiel. Nizza : Freiburg“ im Museum für Neue Kunst (MNK), Marienstraße 10a. Beim Rundgang berichten sie über die Hintergründe des Ausstellungskonzepts: Ausgewählte Werke der sogenannten „naiven“ Kunst aus dem Musée international d’art naïf Anatole Jakovsky begegnen hier Arbeiten aus der Sammlung des MNK. Das Veranstaltungsticket kostet 2,50 Euro, hinzu kommt der reguläre Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es im Online-Shop und an der Museumskasse.

Augustinermuseum

Welte-Konzert: Verfolgte jüdische Pianist*innen
Wolfgang Huller stellt am Samstag, 7. November, um 11 Uhr die Funktionsweise des Reproduktionsflügels der Freiburger Firma M. Welte & Söhne vor. Zu hören sind Stücke verfolgter jüdischer Pianist*innen wie Fritz Berend, Sandra Droucker, Alexander László und Wanda Landowska. Das Veranstaltungsticket kostet 2,50 Euro, hinzu kommt der reguläre Eintritt von 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es im Online-Shop und an der Museumskasse. Treffpunkt ist in der Welte-Lounge.

Archäologisches Museum Colombischlössle

Familiennachmittag: Zauberhaft keltisch!
Familien mit Kindern ab 5 Jahren begeben sich am Sonntag, 8. November, von 14 bis 16 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, auf die Spuren von Miraculix & Co. Gemeinsam entdecken sie die keltische Lebenswelt am Oberrhein und fertigen zur Erinnerung an die magische Zeitreise kleine Zauberfläschchen an. Das Veranstaltungsticket kostet 5 Euro, Erwachsene zahlen zusätzlich den regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es im Online-Shop und an der Museumskasse. Kinder können nur in Begleitung einer erwachsenen Person teilnehmen.
 
 

Museums - und Ausstellungstipps 
 
Ausstellungstipp: 60 Jahre Star Trek
(c) Veranstalter
 
Ausstellungstipp: 60 Jahre Star Trek
Caricatura Museum Frankfurt - Museum für Komische Kunst
Weckmarkt 17 - D-60311 Frankfurt am Main
30. Oktober 2026 - 29. März 2027
Caricatura Salon #7

Trekkie-Cartoons für alle Lebensformen

Begleitend zum Cartoonband Lebe lang und lache, herausgegeben von Annika Frank und Ruth Hebler im Lappan Verlag, präsentiert der Caricatura Salon #7 Werke 31 renommierter Cartoonistinnen und Cartoonisten. Die Arbeiten sind eine Hommage an die Kultserie "Star Trek" und feiern Ihr großes Jubiläum: 60 Jahre!

MIT CARTOONS VON
Stephan Baumgarten, Michi Brezel, BURKH, Steffen Butz, Birgit Dodenhoff, Uli Döring, Annika Frank, Katharina Greve, Steffen Gumpert, Ruth Hebler, Oli Hilbring, Michael Holtschulte, Olga Hopfauf, Petra Kaster, Kittihawk, Norman Klaar, Uwe Krumbiegel, Dorthe Landschulz, Piero Masztalerz, Denis Metz, Oliver Ottitsch, Marco Paus, Ari Plikat, Holga Rosen, Stephan Rürup, Schilling & Blum, Bettina Schipping, Maxim Seehagen, ©TOM, Lotte Wagner und Silvan Wegman

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG
Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 29. Oktober 2026 um 18.00 Uhr im 1. Obergeschoss des Caricatura Museums Frankfurt statt.

Begrüßung
Martin Sonntag
Leiter Caricatura Museum Frankfurt

Über Star Trek
Ralph Caspers
Autor und Moderator

Klingonisches Grußwort
Lieven L. Litaer
Der Klingonischlehrer

Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei.

Durch die Teilnahme an der Veranstaltung erklären Sie sich mit einer möglichen Veröffentlichung von Foto- und Filmaufnahmen einverstanden.

Das Museum ist an dem Abend bis 22.00 Uhr geöffnet.

Öffentliche Führungen
Öffentliche Führungen finden jeweils am 1. und 3. Sonntag im Monat statt.
Die nächsten Termine sind:

Sonntag, 1. November 2026
Sonntag, 15. November 2026
Sonntag, 6. Dezember 2026
Sonntag, 20. Dezember 2026

Beginn 15.00 Uhr
Kosten 5,- Euro pro Person (zzgl. Eintrittspreis)
Gruppen maximal 15 Personen

Anmeldungen bis Donnerstag vor dem jeweiligen Termin bitte an
caricatura.fuehrungen@stadt-frankfurt.de
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Buch- und Lesetipps 
 
Buchtipp: James A. Blessing
 
Buchtipp: James A. Blessing "Mo"
Der Junge, der mein Leben prägte

In dem Roman nimmt James A. Blessing uns mit auf eine bewegende Reise durch ein ganzes Leben und eine außergewöhnliche, gleichgeschlechtliche Freundschaft – voller Humor, Liebe und tiefer Emotionen. Matz hätte sich nie vorstellen können, dass sein erster Schultag sein ganzes Leben prägen wird. Er trifft auf Mo und freundet sich sofort mit ihm an. Es entwickelt sich eine intensive und dramatische Beziehung. Während einer WG-Studentenparty lernt Matz zudem Gabriel kennen und verliebt sich unsterblich in ihn. Der eingeladene Nichtstudent Mo fährt total auf Bianca, Gabriels Schwester, ab. Keiner ahnt, was Schönes, aber auch Schlimmes auf sie zukommen wird. Denn die Diagnose einer lebensbedrohlichen Erkrankung wird das Leben aller auf den Kopf stellen. Plötzlich sind andere Dinge gefragt als das leichte Leben. Aber die Freunde nehmen den Kampf an... mit allen Facetten.

Ein berührender Coming-of-Age-Roman über die erste große Liebe, Selbstfindung und den Mut, zu sich selbst zu stehen. Die Figuren sind nahbar und lebendig, ihre Gefühle und Erfahrungen gehen direkt unter die Haut. Intensiv und authentisch erzählt, nimmt die Geschichte von der ersten Seite an mit und bleibt noch lange im Kopf und im Herzen.

Der Autor James A. Blessing wurde 1956 in Stuttgart als Sohn einer deutschen Mutter und eines US-Piloten geboren. 1975 lernte er seinen heutigen Ehepartner kennen, der zu der Zeit noch Medizinstudent war. Er übernahm später die kaufmännischen Belange von dessen Arztpraxis. Zuvor war er Redakteur bei lokalen Zeitungen. Das Schreiben faszinierte ihn von Kindesbeinen an. Bereits in der Grundschule entwarf er selbst Kurzgeschichten und Gedichte. Darüber hinaus hat er 2015 und 2018 zwei Romane verfasst.

novum Verlag 2026, 428 Seiten, € 24,00 (D)
ISBN 978-3-99130-649-8
 
 

Bibliotheken 
 
 
Angebote der Stadtbibliothek Freiburg vom 2. bis 8. November
(Kalenderwoche 45)

Bis Donnerstag, 26. November, zu den Öffnungszeiten
Ausstellung: "Historias de Evas" (Stadtteilbibliothek Haslach und Mediothek Rieselfeld)
Von 29. September bis Donnerstag, 26. November zeigt die Künstlerin Carmen Luna ihr Kunstprojekt „Historias de Evas“ in der Stadtteilbibliothek Haslach und der Mediothek Rieselfeld. Die Evas sind unterschiedliche Frauen mit unterschiedlichen Charakteren, Identitäten und Kulturen.

Dienstag, 3. November; Donnerstag, 5. November, 15 bis 16.30 Uhr
Gaming in der Kinder- und Jugendbibliothek (Stadtbibliothek)
In der Kinder- und Jugendbibliothek, Münsterplatz 17, können Kinder ab 8 Jahren jeden Dienstag und Donnerstag, zwischen 15 und 16.30 Uhr für 30 Minuten Nintendo Switch- und PS4-Spiele ausprobieren. Der Eintritt ist frei.

Dienstag, 3. November, bis Freitag 6. November, 15 bis 18 Uhr
Tommi Games Award: Zweite Testwoche (Stadtteilbibliothek Haslach)
Freie Tester*innen von 6 bis 15 Jahren dürfen bis zu 40 neue Konsolen- und Computerspiele und elektronisches Spielzeug testen. Unter der Woche kann von Dienstag bis Freitag, 3. bis 6. November, jeden Nachmittag in der Stadtteilbibliothek Haslach gespielt werden. Der Eintritt ist frei.

Dienstag, 3. November, 15 bis 17 Uhr
Diskurs-Café mit Justus Benders „Deutschland 2033“ (Stadtbibliothek)
Das Diskurs-Café bietet in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche einen öffentlichen Raum zur Besprechung aktueller Sachbücher. Justus Bender neues Buch „Deutschland 2033: Ein Szenario“ beginnt mit der Annahme, dass die AfD bei der Bundestagswahl im Jahr 2033 mit 36 Prozent stärkste Partei im Bundestag wird. Mit Anmeldung über die Veranstaltungsseite der Stadtbibliothek. Die Teilnahme setzt die Lektüre des Buches voraus und ist frei.

Dienstag, 3. November, 16 bis 18 Uhr
Digitale Sprechstunde in Haslach (Stadtteilbibliothek Haslach)
Die Stadtbibliothek bietet Hilfe und Beratung bei allen Fragen rund um den digitalen Alltag. Der nächste Termin in der Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstr. 10 b, für die digitale Sprechstunde ist am Dienstag, 3. November, von 16 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 4. November, 10 bis 12 Uhr; Freitag, 6. November, 14 bis 16 Uhr, Samstag, 7. November, 10 bis 12 Uhr
Digitale Sprechstunde – digitaler Alltag (Stadtbibliothek)
Die Stadtbibliothek bietet Hilfe und Beratung bei allen Fragen rund um den digitalen Alltag. Die nächsten Termine sind am Mittwoch, 4. November von 10 bis 12 Uhr, am Freitag, 6. November, 14 bis 16 Uhr, und am Samstag, 7. November, von 10 bis 12 Uhr in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 4. November, 10.30 bis 11.30 Uhr
3D-Pass – Der Schlüssel zum 3D-Drucker (Stadtbibliothek)
Teilnehmende lernen im Workshop am Mittwoch, 4. November, von 10.30 bis 11.30 Uhr den Umgang mit dem 3D-Drucker (Prusa) und der Software PrusaSlicer. Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten sie die 3D-Lizenz. Damit kann der 3D-Drucker in der Stadtbibliothek für eigene Projekte reserviert und selbstständig genutzt werden. Mit gültigem Bibliotheksausweis und ab einem Mindestalter von 18 Jahren. Die Teilnahme ist frei.

Mittwoch, 4. November, 15.30 bis 16 Uhr
Bilderbuchkino (Stadtteilbibliothek Mooswald)
Unsere Vorlesepat*innen lesen für Kinder ab 3 Jahren lustige Geschichten und zeigen die Bilder auf großer Leinwand. Das Bilderbuchkino findet in der Stadtteilbibliothek Mooswald, Falkenbergerstr. 21, am Mittwoch, 4. November, um 15.30 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 4. November, 16 bis 16.30 Uhr
Die Stunde Ohrenschmaus (Mediothek Rieselfeld)
Für Kinder ab drei Jahren liest die Vorlesepatin Marion Ernst lustige und spannende Bilderbuchgeschichten am Mittwoch, 4. November, um 16 Uhr in der Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 4 November, 16 bis 16.30 Uhr
Märchen aus aller Welt – mehrsprachig erzählt (Stadtteilbibliothek Haslach)
Am Mittwoch, 4. November, um 16 Uhr erwarten junge und erwachsene Leser*innen zauberhafte Geschichten auf Französisch und Deutsch in der Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstr. 10b. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 4. November, 19.30 bis 21 Uhr
Lesung: „Ausgerechnet zu den Chinesen“ (Stadtbibliothek)
Martina Bölcks und Hilke Veths Buch ist eine spannende Zeitreise durch ein Jahrhundert deutsch-chinesischer Beziehungen aus der Sicht von 18 wagemutigen Frauen. Mit Anmeldung an info@ki-freiburg.de. Eine spontane Teilnahme ist ebenfalls möglich. Eine Veranstaltung des Konfuzius-Instituts und des China-Forums Freiburg. Der Eintritt ist frei.

Donnerstag, 5. November, 15 bis 17 Uhr
Digitale Trickkiste „Calliope für Fortgeschrittene“ (Mediothek Rieselfeld)
Bei diesem Workshop können Kinder ab 8 Jahren, die den Einführungskurs
„Calliope für Anfänger*innen“ besucht oder schon Calliope-Vorerfahrung haben, programmieren und mit Pappe und anderen Materialien kleine Maschinen bauen. Ohne Anmeldung, mit begrenzten Plätzen. Der Eintritt ist frei.

Donnerstag, 5. November, 15.30 bis 16 Uhr
Erzähltandem auf Französisch und Deutsch (Stadtteilbibliothek Mooswald)
In den Erzähl-Tandems in der Stadtteilbibliothek Mooswald, Falkenbergerstr. 21, erzählen zwei Personen gemeinsam eine Geschichte in zwei Sprachen. Am Donnerstag, 5. November, um 15.30 Uhr auf Deutsch und Französisch.
Für Kinder ab 5 Jahren. Der Eintritt ist frei.
 
 

Lesungen, Vorträge und Diskussionen 
 
Musikalischer Vortrag im Augustinermuseum
Susanne Eckert (c) Foto: Patrick Seeger
 
Musikalischer Vortrag im Augustinermuseum
Welte-Nachfahrin Susanne Eckert erzählt

Das Augustinermuseum am Augustinerplatz lädt am Freitag, 30. Oktober, um 16 Uhr zu einem musikalischen Vortrag mit Susanne Eckert ein. Die Enkelin von Edwin Welte, Erfinder des Reproduktionsklaviers, erzählt spannende Geschichten aus der über hundertjährigen Geschichte der berühmten Firma Welte und Söhne. Mitgebrachte Erbstücke, persönliche Anekdoten und eingestreute Musikbeispiele garantieren einen unterhaltsamen Nachmittag in der Welte-Lounge.

Die Teilnahme kostet den regulären Museumseintritt von 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Wegen begrenzter Raumkapazitäten ist zusätzlich ein kostenfreies Veranstaltungsticket erforderlich. Tickets sind im Online-Shop der Museen Freiburg unter www.museen-freiburg.de/shop/veranstaltungen sowie an der Museumskasse erhältlich. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Treffpunkt ist in der Welte-Lounge.
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Sonstiges 
 
 
„Demokratiedeckel“: Edition „Mitmischen“
Set mit acht Fragen zu Meinungsbildung, Meinungsaustausch und Mitmischen in der Demokratie

„Demokratiedeckel“ sind bunte Bierdeckel, auf denen Fragen stehen. Die neue Deckel-Edition „Mitmischen“ enthält acht Fragen, die zum Austausch über Meinungsbildung anregen und zum Mitmischen ermutigen möchten. Zusammen mit dem gleichnamigen Verein Demokratiedeckel e. V. hat die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) diese Edition zusammengestellt. In Alltagssituationen, dort wo Menschen zusammenkommen, können die Fragen zu Gespräch und Diskussion einladen, etwa zu den Fragen „Wann versuchst Du, Menschen mit anderer Meinung wirklich zu verstehen?“ oder „Fakten, Filter, Fake News – wie bildest Du Dir Deine Meinung?“.

Das Set besteht aus acht Deckeln und ist als niedrigschwelliges, spielerisches Element vor allem in der Erwachsenenbildung und in der außerschulischen Jugendbildung einsetzbar. Auch Kneipen, Restaurants und Cafés können die farbenfrohen Bierdeckel nutzen, um ihren Gästen vielfältige Gesprächsanlässe zu bieten. Die Demokratiedeckel sind zudem im schulischen Bereich verwendbar. Die acht Fragen orientieren sich am Beutelsbacher Konsens mit seinen drei Leitprinzipien Überwältigungsverbot, Kontroversitätsgebot und Befähigung zur demokratischen Teilhabe. Der Beutelsbacher Konsens von 1976 ist die zentrale Grundlage überparteilicher politischer Bildung in Deutschland und feiert 2026 sein 50-jähriges Jubiläum.

Eine ausführliche Anleitung zu den „Demokratiedeckeln“ steht unter https://demokratiedeckel.de/deckeln/. Hier bietet der Verein auch weitere Editionen an.

Die Demokratiedeckel-Edition „Mitmischen“ ist kostenlos und ausschließlich im 5er-Set (mit insgesamt 40 Bierdeckeln) erhältlich; sie kann im LpB-Webshop unter www.lpb-bw.de/shop bestellt werden.
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Kalendertipps 
 
Kalendertipp: Langenscheidt Sprachkalender Englisch 2027
 
Kalendertipp: Langenscheidt Sprachkalender Englisch 2027
Tagesabreißkalender

Täglich 5 bis 10 Minuten Lernspaß mit dem Englisch-Kalender 2027. Der perfekte Mix aus Sprachtraining, Information und Unterhaltung. Jedes Kalenderblatt mit Vokabeln des Tages inklusive Übersetzung und Beispielsatz. Effektiv Spanisch lernen, üben und rätseln im klar strukturierten Wochenrhythmus. Zum Aufstellen und Aufhängen

Wochenrhythmus des Kalenders:
Montag: Wissenswertes zu Land & Leuten
Dienstag: Berühmte Zitate oder typische Fehler
Mittwoch: Grammatik üben
Donnerstag: Gut zu wissen oder Umgangssprache verstehen
Freitag: Wichtiger Wortschatz
Wochenende: Landestypische Rezepte oder unterhaltsame Rätsel

PONS Langenscheidt 2026, 640 Seiten, € 14,95
ISBN: 978-3-12-563677-4
 
 

Museums - und Ausstellungstipps 
 
 
Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 26. Oktober bis 1. November
(Kalenderwoche 44)

Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop oder an der jeweiligen Museumskasse. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit FreiburgPass, FamilienCard und Museums-PASS-Musées frei.

Archäologisches Museum Colombischlössle

Familienführung: Abenteuer Steinzeit!
Bei einer Führung am Dienstag, 27. Oktober, um 15 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, gehen Familien mit Kindern ab 5 Jahren auf Streifzug durch die Steinzeit. Gemeinsam erforschen sie die Spuren der eiszeitlichen Jäger am Petersfels. Danach reisen sie weiter in die Jungsteinzeit und finden heraus, was sich im Leben der Menschen damals alles änderte. Das Veranstaltungsticket kostet 2,50 Euro, Erwachsene zahlen zusätzlich den regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es im Online-Shop und an der Museumskasse. Kinder können nur in Begleitung einer erwachsenen Person teilnehmen.

Dokumentationszentrum Nationalsozialismus

Führung: Hinter den Fassaden
Die „Machtergreifung“ der Nationalsozialist*innen 1933 veränderte auch in Freiburg Politik und Alltag. Bei der Führung am Sonntag, 1. November, um 10.30 Uhr im Dokumentationszentrum Nationalsozialismus, Rotteckring 14, erfahren die Teilnehmenden anhand verschiedener Zeugnisse mehr über lokale Akteur*innen und reflektieren die Ereignisse. Das Veranstaltungsticket kostet 4 Euro, es ist im Online-Shop und an der Museumskasse erhältlich. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.

Museum für Neue Kunst

Führung: Freundschaftsspiel. Nizza : Freiburg
Farbintensiv, fantasievoll und originell – diese Begriffe begleiten die Führung durch die Ausstellung „Freundschaftsspiel. Nizza : Freiburg“ im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, am Sonntag, 1. November, um 15 Uhr. Hier stehen Gemälde sogenannter „naiver“ Künstler*innen aus dem Musée International d’Art Naïf Anatole Jakovsky Werken der Freiburger Sammlung gegenüber. Vom Blumenstillleben zu Menschendarstellungen, von innovativem Materialeinsatz zu originellen Bildideen – es gibt viel zu entdecken. Das Veranstaltungsticket kostet 2,50 Euro, hinzu kommt der reguläre Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es im Online-Shop und an der Museumskasse.

Museum Natur und Mensch

Pilzberatung
Welche Pilze sind schmackhaft, welche ungenießbar oder sogar giftig? Am Montag, 26. Oktober, von 16 bis 18 Uhr haben Pilzsammler*innen in der museumspädagogischen Werkstatt, Gerberau 15, die Möglichkeit, ihre Funde Pilzsachverständigen vorzulegen und sich zu informieren. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Augustinermuseum

Kuratorinnenführung: Vom Kloster zum Museum
Was haben die Mauern des Augustinermuseums schon alles gesehen und erlebt? Bei einem Rundgang am Freitag, 30. Oktober, um 17.30 Uhr durch das gesamte Augustinermuseum stellt die Ausstellungskuratorin Adila Garbanzo León die bewegte Geschichte von der einstigen Klosteranlage bis zur heutigen Nutzung als Museum vor. Auch die Besonderheiten der Architektur sowie die Neu- und Umbauten werden so unmittelbar erfahrbar. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Eintrittstickets gibt es im Online-Shop und an der Museumskasse. Treffpunkt ist im Kreuzgang des Museums am Augustinerplatz.
 
 

Buch- und Lesetipps 
 
„Hört die Stimmen der Frauen“ – Stickkunst aus Afghanistan
Stickkunst aus Afghanistan: Die Sängerin (c) Foto: Reinhard Schmidt
 
„Hört die Stimmen der Frauen“ – Stickkunst aus Afghanistan
Eine Ausstellung mit Stickereien: Sie erzählen vom Alltag afghanischer Frauen, von Krieg und Gewalt, aber auch von der Sehnsucht nach Bildung und Gleichberechtigung sowie der Hoffnung auf Frieden und Freiheit. Diese Ausstellung „Hört die Stimmen der Frauen“ wird am Donnerstag, 5. November um 19 Uhr mit einer Vernissage im Karl Rahner Haus, Habsburgerstraße 107 in Freiburg, eröffnet. In die Ausstellung führen Gaby Franger vom Verein „Frauen in der Einen Welt e. V.“ und die Freiburger Künstlerin Pascale Goldenberg ein.

Die gezeigten Arbeiten sind im Rahmen des 2005 von Freiburg aus initiierten Stickprogramms „Guldusi“ entstanden. Frauen in Afghanistan fertigen kleine, individuelle Stickbilder an, die anschließend in Europa verkauft werden. Damit tragen sie zum Lebensunterhalt ihrer Familien bei und geben zugleich Einblick in ihre Lebenswelt und Kultur.

Die Ausstellung ist vom 5. November 2026 bis 28. Januar 2027 (Mo-Do 8 - 16 Uhr, Fr 8 - 12 Uhr) zu sehen.

Die Katholische Akademie veranstaltet die Vernissage gemeinsam mit dem Institut für Pastorale Bildung und dem Institut für Religionspädagogik der Erzdiözese Freiburg.

Der Eintritt ist frei. Anmeldung unter: www.katholische-akademie-freiburg.de.
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Bibliotheken 
 
 
Angebote der Stadtbibliothek Freiburg vom 26. bis 30. Oktober
(Kalenderwoche 44)

Noch bis Donnerstag, 25. November, zu den Öffnungszeiten
Ausstellung: "Historias de Evas" (Stadtteilbibliothek Haslach und Mediothek Rieselfeld)
Von 29. September bis 26. November zeigt die Künstlerin Carmen Luna ihr Kunstprojekt „Historias de Evas“ in der Stadtteilbibliothek Haslach und der Mediothek Rieselfeld. Die Evas sind unterschiedliche Frauen mit unterschiedlichen Charakteren, Identitäten und Kulturen.

Montag, 26. Oktober, 10 bis 13 Uhr
Kunstworkshop den Evas auf der Spur (Mediothek Rieselfeld)
Mit der Künstlerin Carmen Luna schauen wir uns ihre Bilder an, und entdecken, wer „die Evas“ sind. Danach gestalten Teilnehmende von 8 bis 11 ihre eigene „Eva“. Das Kunstwerk wird Teil der Ausstellung. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Mit Anmeldung per Mail an stadtbibliothek-rieselfeld@freiburg.de. Die Teilnahme ist frei.

Dienstag, 27. Oktober bis Freitag 30. Oktober, 10 bis 16 Uhr
Tommi Games Award: Erste Testwoche (Stadtteilbibliothek Haslach)
Freie Tester*innen von 6 bis 15 Jahren dürfen bis zu 40 brandneue Konsolen- und Computerspiele und elektronisches Spielzeug testen. Unter der Woche kann von Dienstag, 27., bis Freitag, 30. Oktober, jeden Nachmittag in der Stadtteilbibliothek Haslach gespielt und bewertet werden, in den Herbstferien zusätzlich vormittags von 10 bis 12 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Dienstag, 27. Oktober; Donnerstag, 29. Oktober, 15 bis 16.30 Uhr
Gaming in der Kinder- und Jugendbibliothek (Stadtbibliothek)
In der Kinder- und Jugendbibliothek, Münsterplatz 17, können Kinder ab 8 Jahren jeden Mittwoch und Donnerstag, zwischen 15 und 16.30 Uhr für 30 Minuten Nintendo Switch- und PS4-Spiele ausprobieren. Der Eintritt ist frei.

Dienstag, 27. Oktober, 16 bis 18 Uhr
Digitale Sprechstunde in Haslach (Stadtteilbibliothek Haslach)
Die Stadtbibliothek bietet Hilfe und Beratung bei allen Fragen rund um den digitalen Alltag. Der nächste Termin in der Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstr. 10 b, für die digitale Sprechstunde ist am Dienstag, 27. Oktober, von 16 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 28. Oktober, 10 bis 12 Uhr und 17 bis 19 Uhr; Samstag, 31. Oktober, 10 bis 12 Uhr
Digitale Sprechstunde – digitaler Alltag (Stadtbibliothek)
Die Stadtbibliothek bietet Hilfe und Beratung bei allen Fragen rund um den digitalen Alltag. Die nächsten Termine sind am Mittwoch, 28. Oktober von 10 bis 12 Uhr und 17 bis 19 Uhr, und am Samstag, 31. Oktober, von 10 bis 12 Uhr in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 28. Oktober, 15.30 bis 16 Uhr
Bilderbuchkino (Stadtteilbibliothek Mooswald)
Unsere Vorlesepat*innen lesen für Kinder ab 3 Jahren lustige Geschichten und zeigen die Bilder auf großer Leinwand. Das Bilderbuchkino findet in der Stadtteilbibliothek Mooswald, Falkenbergerstr. 21, am Mittwoch, 28. Oktober, um 15.30 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 28. Oktober, 16 bis 16.30 Uhr
Die Stunde Ohrenschmaus (Mediothek Rieselfeld)
Für Kinder ab drei Jahren liest die Vorlesepatin Marion Ernst lustige und spannende Bilderbuchgeschichten am Mittwoch, 28. Oktober, um 16 Uhr in der Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 28. Oktober, 16 bis 16.30 Uhr
Märchenstunde mit Bibo (Stadtteilbibliothek Haslach)
Vorlesepatinnen lesen mit der Handpuppe Bibo in der Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstr. 10 b, am Mittwoch, 28. Oktober, um 16 Uhr, Märchen für Kinder ab 3 Jahren. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 28. Oktober, 19.30 bis 21 Uhr
Büchertreff in der Mediothek (Mediothek Rieselfeld)
Die Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2, lädt zum Büchertreff am Mittwoch, 28. Oktober, um 19.30 Uhr ein. Literaturbegeisterte haben die Möglichkeit, sich über Bücher auszutauschen, das derzeitige Lieblingsbuch vorzustellen oder Lesetipps zu erhalten. In Kooperation mit der Cafégruppe von K.I.O.S.K. Der Eintritt ist frei.

Donnerstag, 29. Oktober, 10.30 bis 11.30 Uhr
Einführung: Verstehen, was die KI vortäuscht (Stadtbibliothek)
KI-Tools können Texte, Bilder und Videos erzeugen, die täuschend echt wirken und damit gezielt zur Verbreitung von Falschinformationen genutzt werden. Dieser Vortrag am Donnerstag, 29. Oktober, zeigt, wie wir solche Inhalte erkennen und welche Folgen sie für Gesellschaft, Medien und Demokratie haben können. Nur mit Anmeldung über die VHS, Kursnummer 262500451.

Freitag, 30. Oktober, 16 bis 16.30 Uhr
Kasperle-Theater im Rieselfeld (Mediothek Rieselfeld)
Günter und Gerda Manthey spielen am Freitag, 30. Oktober, um 16 Uhr, für Kinder ab 3 Jahren Kasperle-Theater in der Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2. Der Eintritt ist frei.

Freitag, 30. Oktober, 18 bis 20 Uhr
Manga und Anime Treff (Mediothek Rieselfeld)
Die Stadtbibliothek bietet einmal monatlich einen offenen Treff für Fans von Mangas und Animes an. Das nächste Treffen findet am Freitag, 30. Oktober, ab 18 Uhr in der Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2, statt. Der Eintritt ist frei.
 
 

Museums - und Ausstellungstipps 
 
Finissage und Führungen im Pfinzgaumuseum Karlsruhe
Zum Abschluss der Ausstellung gibt es zwei Führungen. © Pfinzgaumuseum Durlach
 
Finissage und Führungen im Pfinzgaumuseum Karlsruhe
Sonderausstellung "Als die Karlsburg Kaserne war" letztmalig zu sehen

Am Sonntag, 25. Oktober 2026, ist die Sonderausstellung „Als die Karlsburg Kaserne war. Das Badische Train-Bataillon Nr. 14 in Durlach“ im Pfinzgaumuseum in der Karlsburg Durlach zum letzten Mal zu sehen. Die Präsentation kann an diesem Tag bei freiem Eintritt besucht werden.

Darüber hinaus findet um 15 Uhr eine ebenfalls kostenfreie Führung mit Eva Unterburg statt. Bei dieser Zeitreise tauchen die Teilnehmenden in ein vergangenes Durlach ein, in dem blau-uniformierte Soldaten auf den Straßen und Reiter auf dem Schlossplatz ein alltäglicher Anblick waren und die Karlsburg als Kaserne diente. Bei dem kurzweiligen Rundgang berichtet Frau Unterburg Spannendes über Aufgaben und Ausbildung der Train-Soldaten, über die vom Militär genutzten Gebäude und die eindrucksvollen persönlichen Erinnerungsstücke, mit denen die Soldaten ihrer Dienstzeit gedachten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Führung durch die Dauerstellung im Pfinzgaumuseum

Bei der kostenlosen Themenführung „Von Birnkrügen und Suppentellern: Durlacher Fayence“ am Sonntag, 25. Oktober, um 16:30 Uhr führt Eva Unterburg durch die Dauerausstellung und vermittelt spannende Einblicke in die faszinierende Welt der Fayencen. Die Teilnehmenden lernen bei der Führung die beeindruckende Vielfalt an Formen und Dekoren der in Durlach produzierten Kostbarkeiten kennen, die von exotischen Szenen aus Fernost über farbenfrohe Flora und Fauna bis hin zu idyllischen Landschaften und Alltagsszenen reichen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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Museums - und Ausstellungstipps 
 
 
Ausstellung im Waldhaus
Kunst trifft Natur – von und mit der Pädagogischen Ideenwerkstatt Bagage

Öffentliche Vernissage am Freitag, 23. Oktober, um 18 Uhr

Zum fünften Mal veranstaltet das Waldhaus Freiburg in Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Ideenwerkstatt Bagage eine Werkschau besonderer Art. Auf unterschiedlichste Weise haben sich Künstlerinnen und Künstler mit der Natur auseinandergesetzt und sich von ihr inspirieren lassen. Das Spektrum der Werke reicht von Öl- und Acrylbildern und Zeichnungen über Drucke und Mixed Media bis hin zu Drahtskulpturen und Holzplastiken.
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Stadtplan Freiburg

Ein interaktiver Stadtplan der Stadt Freiburg. Hier können Sie sich über die Standorte der Adressen informieren, die sich auf unserer Website befinden. Schauen Sie einfach nach...
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