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 Museums - und Ausstellungstipps
Augustinermuseum: Schatzkammer (c) Museen Freiburg, Foto: Marc Doradzillo | | | | | Eröffnungswochenende im Augustinermuseum Freiburg | Nach mehr als zwei Jahrzehnten Bauzeit: Komplett saniertes Augustinermuseum öffnet am Samstag, 28. Februar, seine Türen
1600 Quadratmeter zusätzliche Ausstellungsfläche im Konventgebäude und in den Gewölbekellern des ehemaligen Klosters
Von der mittelalterlichen Ritterrüstung bis zum Protestschild der Klimabewegung: Stadt- und Kulturgeschichte stehen im Fokus
Freier Eintritt bis Sonntag, 8. März
Das vollständig sanierte Augustinermuseum eröffnet – Freiburg erhält damit einen Kulturort zurück, der weit über die Stadtgrenzen hinausstrahlt. Mit Fertigstellung der neuen Ausstellungsräume im ehemaligen Konvent und den Gewölbekellern ist das Haus komplett: Nach mehr als zwei Jahrzehnten Bauzeit ist das denkmalgeschützte Gebäude nun vollständig erneuert. Modern, barrierearm, interaktiv und partizipativ präsentiert das Museum auf rund 3400 Quadratmetern Kunst- und Kulturgeschichte der Region und verbindet Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Gefeiert wird die Fertigstellung mit einem Eröffnungswochenende am Samstag, 28. Februar, und Sonntag, 1. März. Der Eintritt ist bis einschließlich Sonntag, 8. März, kostenfrei.
Mit rund 1600 Quadratmetern zusätzlicher Ausstellungsfläche auf vier Etagen verändert sich das Augustinermuseum spürbar. Im Fokus stehen jetzt stadt- und kulturgeschichtliche Themen, die einen deutlichen Gegenpol zur Ausstellung überwiegend sakraler Kunst im ehemaligen Kirchengebäude bilden. Auch der Einsatz neuer Medien – von Präsentationen und Animationen über interaktive Stationen bis hin zum immersiven Raum – macht den Unterschied. In vielen Bereichen können Besucher*innen sich beteiligen, ihre Meinung äußern, in Dialog treten oder sogar eigene Objekte für die Ausstellung vorschlagen. Das Museum öffnet sich für Partizipation und wendet sich dezidiert an die Freiburger*innen. Da es alle Inhalte dreisprachig in Deutsch, Englisch und Französisch anbietet, etabliert sich das Augustinermuseum als besonderes kulturelles Leuchtturmprojekt im Dreiländereck und als feste Anlaufstelle für Tourist*innen.
Martin Horn, Oberbürgermeister
„Heute ist ein lang ersehnter Festtag für Freiburg. Mit der vollständigen Eröffnung des Augustinermuseums kehrt ein kultureller Leuchtturm in unsere Stadt zurück, der weit über die Region hinausstrahlt. Viele Menschen haben über Jahre hinweg mit großem Engagement, mit Fachwissen und vor allem mit Herzblut daran gearbeitet, dieses einzigartige Baudenkmal zu bewahren und zugleich zu einem modernen Museum weiterzuentwickeln. Mein besonderer Dank gilt dem Gemeinderat, der dieses Projekt über lange Zeit mitgetragen hat, sowie den zahlreichen Spenderinnen und Spendern, die es mit ihrer Unterstützung möglich gemacht haben. Dass dieses Haus nun in seiner ganzen Vielfalt erlebbar ist, ist das Ergebnis einer starken Gemeinschaftsleistung. Nun ist das Museum offen für alle – ich lade die Freiburgerinnen und Freiburger herzlich ein, dieses besondere Stück Stadtgeschichte neu zu entdecken und mit Leben zu füllen.“
Ulrich von Kirchbach, Kulturbürgermeister
„Ich bin froh und dankbar, dass die Sanierung und Erweiterung des Augustinermuseums nun noch kurz vor Ende meiner Amtszeit als Bürgermeister vollendet werden konnte. Es war ein langer Weg mit vielen Höhepunkten und auch Tiefschlägen. Aber der engagierte Einsatz der vielen Beteiligten hat sich in jeder Hinsicht gelohnt. Denn mit der Eröffnung gewinnt Freiburg einen Kulturort von internationaler Strahlkraft, der viele Gäste anziehen und damit wesentlich zur Belebung der Innenstadt beitragen wird. Wir laden alle Freiburgerinnen und Freiburger ein, die Gelegenheit zu ergreifen, einen neuen, frischen Blick auf Freiburger Kunst- und Kulturgeschichte zu gewinnen.“
Martin Haag, Baubürgermeister
„Wir sind sehr froh, dass wir heute hier im neuen Augustinermuseum stehen. Nach mehr als 20 Jahren Bauzeit können wir dieses für Freiburg so wichtige Museum einweihen. In diesen über zwei Jahrzehnten ist seit dem ersten Mauerdurchbruch viel passiert: Es war ein langer und harter Weg, der uns vor viele Herausforderungen gestellt hat. Drei Bauabschnitte waren nötig, um aus einem alten, heruntergekommenen, denkmalgeschützten Gebäude ein neues, hochmodernes Museum im Herzen von Freiburg zu machen: Viele geplante, aber auch unvorhersehbare Herausforderungen mussten vom Team Augustiner im Immobilienmanagement und den Architekt*innen und Ingenieur*innen gemeinsam gemeistert werden. Ein großer Dank an alle, die dieses ungemein komplexe Bauvorhaben gemeistert und zum Erfolg geführt haben. Insbesondere die vielen Bauleute in Planung und Handwerk. Wir sind sehr froh über ein neues großartiges Museum und ebenso über ein großartig saniertes historisches Gebäude im Herzen Freiburgs.“
Von der Schatzkammer bis zum FREI_Raum: die neuen Ausstellungsbereiche Mit den Themenbereichen im gesamten Gebäudekomplex, der neben der historischen Klosteranlage auch das bis 2016 neu errichtete Haus der Graphischen Sammlung umfasst, spannt das Museum einen weiten Bogen von der frühen Geschichte bis in die Gegenwart.
In der Schatzkammer erzählen mittelalterliche Bildteppiche spannende Geschichten, etwa der berühmte „Weiberlistenteppich“ aus den 1320/30er Jahren. Meisterwerke der Goldschmiedekunst wie der filigrane „Krippelekelch“ aus dem 18. Jahrhundert oder Raritäten wie der Adelhauser Tragaltar aus dem 8. Jahrhundert, einer der ältesten Tragaltäre überhaupt, werden ebenso präsentiert wie der Silberaltar des Freiburger Münsters, der in der ehemaligen Klostersakristei einen neuen Ort gefunden hat.
Von Rittern, Bächle und Jahrhundertbaustellen: Was Freiburg in den vergangenen 900 Jahren prägte und wie sich die Stadt entwickelte, zeigen zahlreiche Objekte und Modelle. Im Fokus steht auch die faszinierende Baugeschichte des Münsters, es war im Mittelalter zentraler Treffpunkt und weit mehr als ein Gotteshaus. Originale Sandsteinskulpturen, eine sensible historische Architekturzeichnung, Hands-On- und Medien-Stationen vermitteln vielschichtige Inhalte der Stadtgeschichte.
Früher prägte die christliche Religion die Region, hinzu kamen kleine jüdische Gemeinden außerhalb der Stadt. Heute stellt sich die Welt anders dar. Menschen aus unterschiedlichen Ländern bringen ihre Religionen mit oder gehören keiner Glaubensgemeinschaft mehr an. Das Museum bietet Raum für respektvollen Austausch, Interaktion und Partizipation.
Beim Blick auf die historischen Klöster im Schwarzwald zeigt sich, dass sie früher nicht nur das Land mit der christlichen Religion prägten, sondern sich auch durch soziales Engagement und Förderung von Wirtschaft und Wissenschaft auszeichneten. Männer- und Frauenorden unterschieden sich dabei deutlich.
Ein besonderes Erlebnis ist die immersive Rauminstallation zum Schwarzwald. Besucher*innen schließen sich einem traditionellen Hochzeitszug an oder stapfen durch verschneite Winterlandschaften. Gemälde und Objekte der Sammlung erwachen um sie herum zum Leben und erzählen von Brauchtum, handwerklichen Innovationen, Umweltthemen und Tourismus. Daneben verdeutlicht eine Sammelvitrine die Bedeutung des Glasbläserhandwerks im Schwarzwald. Verschiedenste Objekte zeugen von beeindruckender Kunstfertigkeit und Vielfalt.
Der Bereich Protest und Revolution schlägt den Bogen von der Badischen Revolution über die Studierendenbewegung der 1960er Jahre bis hin zu aktuellen Protesten wie „Fridays for Future“ oder „I can’t breathe“. Was trieb und treibt Menschen auf die Straßen? Interaktive Protestschilder laden zur Beteiligung ein.
Die Welte-Lounge rückt ein bedeutendes Kapitel Freiburger Musikgeschichte in den Fokus, denn die selbstspielenden Instrumente der Firma M. Welte & Söhne sind international bekannt. Berühmte Pianist*innen und Komponist*innen spielten Werke für Notenrollen ein, die etwa der Steinway-Welte-Reproduktionsflügel bis heute dynamikgetreu abspielt. Das Schaudepot zeigt rund 1300 Notenrollen, daneben bietet eine Medienstation Musik auf Knopfdruck.
Pompöse Pracht, theatralische Inszenierungen, bewegte Kompositionen und eine große Bandbreite an Themen, von der Mythologie über Landschaft und Stillleben bis zum Porträt – all das erwartet Besucher*innen der Barockgalerie, die Malerei von 1600 bis 1800 zeigt. Wie zur Entstehungszeit üblich, präsentieren sich die Gemälde in dichter Hängung neben- und übereinander.
Die Erstbespielung „Freiburger Frauen* im Blick“ der digitalen Porträtgalerie ist eine Kooperation mit dem Verein Element 3 und der Fotografin Britt Schilling. Zu sehen sind rund 80 Fotos – Momentaufnahmen, die einen Ausschnitt unserer pluralistischen Stadtgesellschaft zeigen.
Im FREI_Raum entwickelt das Augustinermuseum gemeinsam mit unterschiedlichen Akteur*innen aus Freiburg und der Region Projekte und Ideen. In der ersten Jahresausstellung „Zukunfts(t)räume. Ein Museum im Wandel“ blickt das Haus nach Jahren des Umbaus zurück und denkt gemeinsam mit den Freiburger*innen in die Zukunft. Wie sollen sich Stadt und Museum weiterentwickeln?
Außerdem begrüßt das Café Kien im historischen Kreuzgang und dem
Zinnengarten seine Gäste mit einem täglich wechselnden Mittagstisch,
herzhaften Snacks, Kuchen und kleinen Süßigkeiten.
Eröffnungswochenende und weitere Informationen
Das Eröffnungswochenende am Samstag, 28. Februar, und Sonntag, 1. März, bietet ein vielfältiges Programm für alle Altersgruppen: Besucher*innen erwartet Speed-Dating, der selbstspielende Welte-Flügel in Aktion oder kreative Mitmachangebote für Klein und Groß. Jazzmusik-Fans kommen mit der Freiburger Band Redhouse Hot Six in der Skulpturenhalle auf ihre Kosten. Das vollständige Programm gibt es unter www.museen.freiburg.de/aktuelles
Die Museen-Freiburg-App lädt Kinder und Erwachsene dazu ein, die Highlights im neuen Konventgebäude ganz individuell auf dem eigenen Smartphone oder einem Leihgerät zu erkunden – auf Deutsch, Englisch oder Französisch. Der Rundgang für kleine Museumsbesucher*innen wird durch Spiele ergänzt und ist verfügbar in Gebärdensprache und mit Audiodeskription. Erwachsenen Nutzer*innen bietet die App zudem die Option „Leichte Sprache“ an.
Das Augustinermuseum mit dem Café Kien ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr und freitags bis 19 Uhr geöffnet. Bis einschließlich Sonntag, 8. März, ist der Eintritt frei. Danach kostet er 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Für Menschen unter 27 Jahren, mit FreiburgPass, FamilienCard oder Museums-PASS-Musées ist der Eintritt frei. Das Ticket gilt als Tageskarte für alle Häuser der Museen Freiburg. Alle Informationen zum Augustinermuseum, zu
den Veranstaltungen und Bildungsangeboten gibt es unter www.museen.freiburg.de
Hintergrund zur Sanierung
Der Startschuss für die Sanierung des Augustinermuseums fiel 2002 mit dem Grundsatzbeschluss des Gemeinderats zum Umbau. Das Projekt wurde in drei Bauabschnitten realisiert. Den Auftakt bildete die Erneuerung der ehemaligen Klosterkirche, die seit ihrer Eröffnung 2010 Kunst vom Mittelalter bis zum Barock und Gemälde aus dem 19. Jahrhundert beherbergt. 2016 war der zweite Bauabschnitt, das Haus der Graphischen Sammlung, fertig. Nach dem 100-jährigen Jubiläum des Augustinermuseums im Jahr 2023 markiert die Eröffnung von Kreuzgang, Konventgebäude und historischen Gewölbekellern am 28. Februar 2026 den Abschluss des dritten und letzten Bauabschnitts. Die Gesamtkosten für die Sanierung des Gebäudes inklusive festverbauter Einrichtung belaufen sich auf 95,44 Millionen Euro, davon entfallen 62,26 Millionen Euro auf Konvent und Gewölbekeller. | | Mehr | | | |
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Lesungen, Vorträge und Diskussionen
| | | | | Haus- und Baugeschichte(n) – Vom steinernen Wohnturm zum Wolkenkratzer | Das Ortskuratorium Freiburg lädt zum Vortrag ein
Das Ortskuratorium Freiburg der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) lädt am Mittwoch, den 25. März 2026 um 18.30 Uhr zum Vortrag „Haus- und Baugeschichte(n) – Vom steinernen Wohnturm zum Wolkenkratzer“ mit der Architektin und Diplom-Ingenieurin Angelika Reiff in den Parlersaal der Freiburger Münsterbauhütte, Schoferstraße 4 in 79098 Freiburg ein. Reiff ist ehemalige Referentin für praktische Bau- und Kunstdenkmalpflege im Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart. Der Eintritt ist frei, um Spenden für die Arbeit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz wird gebeten.
Wie wir wohnen, bauen und arbeiten spiegelt stets die Zeit, in der wir leben. Der Bau- und Hausbestand ermöglicht faszinierende Einblicke in die Wohn-, Lebens- und Arbeitsformen vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Anhand ausgewählter Bau- und Hausdokumente lässt sich die Entwicklung vom steinernen Wohnturm über das Bürgerhaus und den Bungalow bis hin zum High-Tech-Hochhaus nachvollziehen.Dabei werden nicht nur bauliche Veränderungen sichtbar, sondern auch das Spannungsfeld zwischen Tradition und Innovation. Soziale, wirtschaftliche und gesellschaftspolitische Rahmenbedingungen beeinflussen und prägen das Baugeschehen ebenso wie klimatische und topographische Gegebenheiten. Von der Zimmermannskunst bis hin zu Modulbauweise und industriell gefertigten Bauteilen der Moderne zeigt sich ein stetiger Wandel der Konstruktionen – verbunden mit der Frage, wie wir heute mit unserem baulichen Erbe umgehen. | | | | | |
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Buch- und Lesetipps
| | | | | Buchtipp: Mariah Blake "Die Vergiftung der Welt" | Die unglaubliche Geschichte der weltweiten PFAS-Vergiftung
»Die Vergiftung der Welt« von Mariah Blake ist eine bahnbrechende Recherche über die jahrzehntelange Kampagne der Chemieindustrie, die Gefahren sogenannter Ewigkeitschemikalien zu verschleiern – erzählt anhand der Geschichte eines US-Dorfes, das sich einer massiven Gesundheitskrise gegenübersieht.
Als in seinem Umfeld immer mehr Menschen an Krebs erkrankten, beschlich einen Versicherungskaufmann aus Hoosick Falls, New York, ein furchtbarer Verdacht: Könnten diese Häufungen mit der örtlichen Wasserversorgung zu tun haben? Er beauftragte eine Analyse seines Leitungswassers und bekam die Bestätigung: Es fanden sich hohe Konzentrationen von PFAS, sogenannten Ewigkeitschemikalien. Diese Entdeckung setzte eine Kettenreaktion in Gang, die schließlich offenbarte, dass mehr als hundert Millionen Amerikaner*innen belastetes Trinkwasser konsumierten. Für viele war diese Erkenntnis ein Schock – nicht jedoch für die US-Regierung und die Hersteller dieser giftigen Chemikalien. Sie kannten die Risiken seit Jahren.
In »Die Vergiftung der Welt« erzählt Mariah Blake die erstaunliche Geschichte dieser skrupellosen Vertuschung. Gestützt auf jahrelange Recherchen vor Ort, hunderte von Interviews und zehntausende Dokumente verwebt ihr Buch die geheime Geschichte der Ewigkeitschemikalien mit dem bewegenden Bericht darüber, wie ein einzelnes Dorf es mit den Giganten der Chemieindustrie aufnahm – und gewann.
Ausgehend von Hoosick Falls verfolgt die Autorin die erschütternde Historie des Skandals: Sie geht zurück bis zum Manhattan Project und in die Nachkriegszeit, in der Wissenschaftler*innen feststellten, dass die Chemikalien sich nicht zersetzen und sich im Blut anreichern. In den 1980er-Jahren testeten PFAS-Hersteller heimlich ihre eigenen Beschäftigten und stießen auf Zusammenhänge mit Geburtsfehlern, Krebs und anderen schweren Erkrankungen. Heute verschmutzen diese extrem giftigen und langlebigen Chemikalien den gesamten Planeten. Sie finden sich inzwischen nicht nur in den entlegensten Teilen der Welt, sondern auch in nahezu jedem Menschen.
Um die Allgegenwart von PFAS in unserem Trinkwasser, unserer Nahrung und Alltagsprodukten einzudämmen, arbeitet die EU seit einigen Jahren an umfassenden Vorschriften; 2026 treten Teilverbote der über 10.000 Chemikalien umfassenden PFAS in Kraft. Gegen ein generelles Verbot wehrten sich nicht zuletzt Chemie-Konzerne – mit Taktiken, die Blake in ihrem Buch entlarvt. »Die Vergiftung der Welt« ist daher nicht nur eine aufrüttelnde Investigativrecherche, sondern auch ein Lehrstück darüber, wie die Industrie Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz vor PFAS bekämpft – und so unser aller Gesundheit gefährdet.
oekom Verlag 2026, 336 Seiten, € 25,00 (D), 25,70 (A)
ISBN 978-3-98726-515-0 | | | | | |
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Lesungen, Vorträge und Diskussionen
| | | | | DiskursCafé – Neue Sachbücher im Gespräch | Das DiskursCafé in der Stadtbibliothek Freiburg lädt dazu ein, aktuelle Sachbücher kennenzulernen und gemeinsam zu diskutieren. Die nächste Veranstaltung findet am Dienstag, 10. März um 15 Uhr im 2. Obergeschoss der Stadtbibliothek Freiburg statt.
Im Mittelpunkt steht diesmal Sighard Neckels Buch „Katastrophenzeit: Die Gesellschaft im Klimawandel und die Fallstricke der Transformation“. Über das Werk und seine zentralen Thesen diskutieren Christian Dries (Günther-Anders-Forschungsstelle der Universität Freiburg), Josef Mackert (Katholische Akademie Freiburg) und Thomas Steiner (Badische Zeitung).
Das DiskursCafé bietet einen öffentlichen Raum für alle, die über aktuelle Sachbücher ins Gespräch kommen möchten. Die Reihe lädt dazu ein, gemeinsam mit Fachleuten sowie interessierten Leserinnen und Lesern neue Perspektiven auf gesellschaftliche Themen zu gewinnen.
Eine Veranstaltung der Katholischen Akademie Freiburg in Zusammenarbeit mit der Badischen Zeitung, der Günther-Anders-Forschungsstelle der Universität Freiburg und der Stadtbibliothek Freiburg.
Der Eintritt ist im Rahmen der verfügbaren Plätze frei. „Pay after“. Weitere Informationen unter: www.katholische-akademie-freiburg.de | | Mehr | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
| | | | | Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 2. bis 8. März | (Kalenderwoche 10)
Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Tickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit Freiburg-Pass und dem Museums-PASS-Musées frei.
Archäologisches Museum Colombischlössle
After Work: Eiszeitkunst Europas
Das Archäologische Museum Colombischlössle lädt Interessierte am Mittwoch, 4. März, um 17.30 Uhr zu einer Feierabend-Führung durch die Ausstellung „Urformen. Eiszeitkunst Europas“ ein. Vor 40.000 Jahren fertigten unsere Vorfahren kunstvolle Figuren, magische Malereien und die ältesten Musikinstrumente der Welt. Nachbildungen von berühmten Kunstwerken laden zum Fühlen von Formen und Rohstoffen ein. Melodien der Knochenflöte sowie Düfte eiszeitlicher Kräuter erzählen von Gemeinschaft und Umwelt. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Da die Teilnahmezahl begrenzt ist, muss zusätzlich ein kostenloses Veranstaltungsticket im Online-Shop gebucht werden.
Museum für Neue Kunst
Event: Neuordnung
Das Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, lädt Besucher*innen am Donnerstag, 5. März, um 18 Uhr ein, bei der Neuordnung des 17-teiligen Zyklus „De Norso“ von Artur Stoll mitzuentscheiden. Interessierte können die Zusammenstellung der Werke an einem Raummodell erproben und diskutieren. Die Kuratorinnen hängen anschließend die originalen Gemälde entsprechend um. Diese Präsentation bleibt bis zum Ende der Ausstellung am Sonntag, 12. April, bestehen. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.
Dokumentationszentrum Nationalsozialismus (DZNS)
Führung: Ende der Zeitzeugenschaft?
Das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus, Rotteckring 14, lädt am Sonntag, 8. März, um 10.30 Uhr zu einer Führung in die Ausstellung „Ende der Zeitzeugenschaft?“ ein. Interessierte erhalten einen Einblick in das Thema „Erinnern an den Holocaust“: Da es nur noch wenige Überlebende gibt, rücken ihre überlieferten Erinnerungen in Texten, Bildern und Filmdokumentationen immer stärker in den Mittelpunkt. Die Veranstaltung wirft Fragen auf, wer zu welcher Zeit was und auf welche Weise erinnern kann – und wie eine Gesellschaft damit umgeht. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. | | | | | |
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Buch- und Lesetipps
| | | | | Buchtipp: António Lobo Antunes "Wörterbuch der Sprache der Blumen" | 23 Erzähler*innen, 23 Geschichten und ein Menschenleben.
Aus dem Portugiesischen von Maralde Meyer-Minnemann
Er ist gebildet, elegant und zurückhaltend. Er ist der Sohn einer verarmten Großgrundbesitzerfamilie. Und er ist aktives Mitglied der Kommunistischen Partei Portugals. Letzteres wird ihn in die Fänge der Polizei und schließlich in die entsetzlichen Gefängnisse des Salazarregimes bringen. Dass die Partei nicht zu ihm stehen wird - vermutlich wegen seiner Homosexualität -, ist nur eines von vielen weiteren Hindernissen auf seinem Lebensweg.
Der Roman »Das Wörterbuch der Sprache der Blumen« setzt Júlio Melo Fogaça, einer bedeutenden, aber in Vergessenheit geratenen Persönlichkeit des 20. Jahrhunderts ein Denkmal. In dreiundzwanzig Kapiteln erzählen dreiundzwanzig Menschen, die ihm begegnet sind, die ihn gekannt, ihn geliebt haben, von ihrem Leben und von der Rolle, die er darin gespielt hat. Es ist die Erinnerung an ein Menschenleben und eine Geschichte von Sehnsucht und Hoffnung, Armut und Einsamkeit, Schönheit und Natur, die Weltliterat António Lobo Antunes in seiner einzigartig kunstvollen Sprache heraufbeschwört.
Luchterhand Literaturverlag 2026, 448 Seiten, € 28,00 (D)
ISBN: 978-3-630-87736-5 | | | | | |
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Bibliotheken
| | | | | Angebote der Stadtbibliothek Freiburg vom 2. bis 8. März | (Kalenderwoche 10)
Dienstag, 3. März, 11 bis 12.30 Uhr
Demokratie Dienstag: Sprechen & Zuhören (Stadtbibliothek)
Das vom Verein Mehr Demokratie entwickelte Dialogformat „Sprechen & Zuhören“ ermöglicht einen hierarchiefreien Austausch, um sich über aktuelle gesellschafts-politische Entwicklungen auszutauschen. Der Demokratie Dienstag findet am 3. März von 11 bis 12.30 Uhr in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, statt. Eine Anmeldung an lebendige-demokratie@gmx.de ist erforderlich. Der Eintritt ist frei.
Dienstag, 3. März, 14 bis 16 Uhr
Wegweiser Bildung berät in Haslach (Stadtteilbibliothek Haslach)
Der Wegweiser Bildung ist Freiburgs zentrale Beratungsstelle für alle Fragen rund um Bildung für jedes Alter. Bürger*innen können sich am Dienstag, 3. März, von 14 bis 16 Uhr in allen Fragen zu Bildung in der Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstr. 10b, beraten lassen. Die Beratung ist kostenfrei, neutral und anonym. Ein Termin muss nicht vereinbart werden.
Mittwoch, 4. März, 10 bis 12 Uhr; Freitag, 6. März, 14 bis 16 Uhr; Samstag, 7.
März, 10 bis 12 Uhr
Digitale Sprechstunde – digitaler Alltag (Stadtbibliothek)
Die Stadtbibliothek bietet Hilfe und Beratung bei allen Fragen rund um den digitalen Alltag. Die nächsten Termine für die digitale Sprechstunde sind am Mittwoch, 4. März und am Samstag, 7. März, von 10 bis 12 Uhr sowie am Freitag, 6. März, von 14 bis 16 Uhr in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17. Der Eintritt ist frei.
Mittwoch, 4. März; und Donnerstag, 5. März, jeweils 15 bis 16.30 Uhr
Gaming in der Kinder- und Jugendbibliothek (Stadtbibliothek)
In der Kinder- und Jugendbibliothek, Münsterplatz 17, können Kinder ab 8 Jahren jeden Mittwoch und Donnerstag, zwischen 15 und 16.30 Uhr für 30 Minuten Nintendo Switch- und PS4-Spiele ausprobieren. Der Eintritt ist frei.
Mittwoch, 4. März, 15.30 bis 16 Uhr
Bilderbuchkino (Stadtteilbibliothek Mooswald)
Vorlesepatin Tamara Stump liest für Kinder von 3 bis 6 Jahren lustige Geschichten und zeigt die Bilder auf der Leinwand. Das Bilderbuchkino findet in der Stadtteilbibliothek Mooswald, Falkenbergerstr. 21, am Mittwoch, 4. März, um 15.30 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.
Mittwoch, 4. März, 16 bis 16.30 Uhr
Die Stunde Ohrenschmaus (Mediothek Rieselfeld)
Für Kinder ab drei Jahren liest die Vorlesepatin Marion Ernst lustige und spannende Bilderbuchgeschichten am Mittwoch, 4. März, um 16 Uhr in der Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2. Der Eintritt ist frei.
Donnerstag, 5. März bis Mittwoch, 29. April, zu Öffnungszeiten
Ausstellung: Selbsterziehung zur Gesundheit (Stadtteilbibliothek Haslach)
Die Ausstellung in der Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstr. 10b, präsentiert auf anschauliche Weise praktische und reale Ansätze, wie der Mensch mithilfe von Übungen, Studien und Aktivitäten ordnend auf sich selbst, erbauend auf die Beziehungsverhältnisse und förderlich auf die Gesundheit wirken kann. Die Ausstellung ist bis Mittwoch, 29. April, zu den Öffnungszeiten der Stadtteilbibliothek zu besichtigen. Eine Finissage findet am Donnerstag, 23. April, um 19 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.
Donnerstag, 5. März, 15.30 bis 16 Uhr
NEU: Erzähltandem Italienisch-Deutsch (Stadtteilbibliothek Mooswald)
In den Erzähl-Tandems erzählen zwei Personen gemeinsam eine Geschichte in zwei Sprachen. In der Stadtteilbibliothek Mooswald, Falkenbergerstr. 21, findet das Tandem am Donnerstag, 5. März, um 15.30 Uhr auf Deutsch und Italienisch statt. Für Kinder ab fünf Jahren. Der Eintritt ist frei.
Donnerstag, 5. März, 16 bis 18 Uhr
Digitale Sprechstunde (Mediothek Rieselfeld)
Die Stadtbibliothek bietet Hilfe und Beratung bei allen Fragen rund um den digitalen Alltag. Der nächste Termin in der Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2, für die digitale Sprechstunde ist am Donnerstag, 5. März, von 16 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Donnerstag, 5. März, 16.30 bis 17.30 Uhr
Einführung in Künstliche Intelligenz (Stadtbibliothek)
Um Grundlagen, Chancen und Risiken künstlicher Intelligenz geht es in einem Vortrag der Stadtbibliothek Freiburg, Münsterplatz 17, am Donnerstag, 5. März, um 16.30 Uhr. Der Vortrag gibt Tipps für gute Prompts, zeigte wichtige Aspekte im Umgang mit KI auf und beleuchtet mögliche Risiken. Anmeldung über die VHS, Tel. 0761 368-9510, www.vhsfreiburg.de. Der Eintritt ist frei.
Donnerstag, 5. März, 18 bis 19.30 Uhr
Wunderfitziges Freiburg (Stadtteilbibliothek Haslach)
Pädagog*innen, Mentor*innen und alle, die gerne tüfteln oder Ideen teilen
können am Donnerstag, 5. März, von 18 bis 19.30 Uhr in der
Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstr. 10b, zum Thema Recycling mit
verschiedenen Materialien experimentieren und sich austauschen. Besonders
willkommen sind diejenigen, die sich selbst als „technisch unbegabt” oder
„ungeschickt” bezeichnen. Es gibt einen Gastvortrag von Barbara Ibo von der
Upcycling-Wertstatt. Lieblingsmaterialien zum Recyclen können mitgebracht
werden. Infos und Anmeldung unter https://www.eventbrite.com/e/freiburg-wunderfitzige-maker-educator-meet-up-recycle-tickets-1978775163782.
Die Plätze sind begrenzt, bitte rechtzeitig anmelden. Der Eintritt ist frei.
Freitag, 6. März, 11.45 bis 13.30 Uhr
NEU: Digitale Sprechstunde in Mooswald (Stadtteilbibliothek Mooswald)
Die Stadtteilbibliothek Mooswald, Falkenbergerstr. 21, bietet Hilfe und Beratung bei Fragen rund um den digitalen Alltag. Nach dem Termin am Freitag, 6. März, um 11.45 Uhr findet die digitale Sprechstunde alle 14 Tage statt. Informationen gibt es unter Tel. 0761 201-2280 oder stadtbibliothek-mooswald@freiburg.de. Der Eintritt ist frei.
Freitag, 6. März, 15 bis 17 Uhr
Gaming im Rieselfeld (Mediothek Rieselfeld)
Am Freitag, 6. März, von 15 bis 17 Uhr wird in der Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2, gemeinsam Super Mario auf der Switch 2 gespielt. Interessierte können einfach vorbeikommen und mitmachen, eine Anmeldung ist nicht notwendig. Ab acht Jahren. Der Eintritt ist frei.
Samstag, 7. März, 10.30 bis 12.30 Uhr
Fernstudium – Wie funktioniert das? (Stadtbibliothek)
Der Wegweiser Bildung und die Fernuniversität Hagen laden Interessierte zur offenen Studienberatung ohne Anmeldung am Samstag, 7. März von 10.30 bis 12.30 Uhr in den Wegweiser Bildung in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, ein. Geklärt werden auch allgemeine Fragen rund um das Thema Fernstudium. Informationen unter https://www.wegweiser-bildung.de/veranstaltungen/beratung-zum-thema-fernstudium. Der Eintritt ist frei. | | | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
| | | | | Freiburg Kunst im öffentlichen Raum (KiöR) in Gutleutmatten | Eröffnung künstlerische Intervention „Moving Mass“ von Milena Naef und Hannah Kindler am 1. März
Am Sonntag, 1. März, eröffnet die Stadt um 11 Uhr die künstlerische Intervention „Moving Mass“ der Künstlerinnen Milena Naef und Hannah Kindler auf dem Platz in der Arne-Torgersen-Straße. Es ist das vierte Werk des Ausstellungsprojekts „Kunst im öffentlichen Raum (KiöR) Gutleutmatten“. Die Veranstaltung ist kostenlos. Beide Künstlerinnen sind täglich von 11 bis 16 Uhr vor Ort.
Für ihre Intervention arbeiteten die beiden Künstlerinnen Milena Naef und Hannah Kindler über sechs Monate zusammen. Insgesamt sammelten sie 1000 unterschiedliche Vasen, die am Arne-Torgersen-Platz ausgestellt werden. Ab dem 1. März sind die Anwohner*innen und Besucher*innen herzlich eingeladen, selbst künstlerisch tätig zu werden: Die Vasen können und sollen neu arrangiert, mitgenommen oder weitergegeben werden.
Die Objekte stammen aus europäischen Haushalten und spiegeln die Designgeschichte der vergangenen hundert Jahre wider. Jede der Vasen wurde anhand festgelegter Kriterien ausgewählt, um persönliche Präferenzen und individuelle Wertungen auszuschließen. Anschließend erhielten die Gefäße nummerierte Etiketten. Auf diese Weise ist jede Vase einzeln erfasst und zugleich Teil einer ausgreifenden Masse.
Vasen können als ein „Ur-Objekt“ menschlicher Kultur verstanden werden. Sie finden sich bei archäologischen Ausgrabungen nahezu aller Epochen. Aufgrund ihrer häuslichen Nutzung und ihres Gefäßcharakters wurden sie historisch häufig mit Weiblichkeit assoziiert.
In Naef und Kindlers Intervention besetzen die Vasen den öffentlichen Raum in Gutleutmatten beharrlich und als Vielzahl. Doch nur für einen Moment: Dann werden sie aufgeteilt und zu neuen Bestimmungsorten getragen. In dieser Bewegung wandern die Objekte nicht nur zwischen privater und öffentlicher Sphäre, sondern verändern auch in ihren Status – mal sind sie Alltags-, mal Kunstobjekt.
Hintergrund
Der Gemeinderat bewilligte im Juli 2022 Mittel in Höhe von 100.000 Euro für das Projekt „Kunst im öffentlichen Raum Gutleutmatten“. Der Beschluss geht auf einen Vorschlag der damaligen Kunstkommission zurück, überschüssige Mittel aus dem Bau des Stadtquartiers Gutleutmatten für die Umsetzung von Kunst im öffentlichen Raum zu nutzen.
Das vom Kulturamt entwickelte Konzept für „KiöR Gutleutmatten“ wurde im Oktober 2024 eröffnet und findet noch bis Ende 2027 im Quartier Gutleutmatten statt. Bisher wurden durch die Kuratorin Hanna Weber Interventionen von Cie la Secousse, Zora Kreuzer und Igor Ponosov realisiert | | | | | |
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Buch- und Lesetipps
| | | | | Buchtipp: "Kreatives Schreiben für Dummies" | Wie kreatives Schreiben gelingt
Ob in fiktionalen oder faktenbasierten Texten – ein kreativer Schreibstil bringt sowohl Autoren als auch Lesern einfach mehr Spaß. Monika Hoffmann lädt mit ihrem vergnüglichen Ratgeber „Kreatives Schreiben für Dummies“ auf eine Entdeckungstour der eigenen Schöpfungskraft ein – und zeigt, dass kreative Schreibkunst überall und für jeden machbar ist.
Kreativität tut jedem Text gut, ob es nun ein Spionage-Roman ist, eine Bewerbung für eine Mietwohnung oder ein Bericht an die Krankenkasse. Doch wie stößt man diesen Prozess an, der Originalität oder gar Witz zwischen die Zeilen zaubert? Wie schafft man diese lesenswerten Texte – ganz gleich für welchen Zweck? Monika Hoffmann weiß, dass der wesentlichste Beitrag dazu von innen kommt – von der eigenen Kreativität: „Sie mag zwar unentdeckt oder durch dröge Routinen überlagert sein, aber sie ist da. Jeder Mensch ist kreativ“, so die promovierte Sprachwissenschaftlerin.
Mit dem Buch „Kreatives Schreiben für Dummies“ gibt die Autorin einen praktischen Leitfaden an die Hand, um die eigene Kreativität zu aktivieren und in die richtigen Bahnen zu lenken. Viele praktische Schreib- und Fingerübungen und Beispieltexte geben den Anstoß zur eigenen Entwicklung. Ganz systematisch zeigt Hoffmann, wie man Texte aufzieht, Sätze baut und Wörter wählt. Dabei geht sie auf fiktionale und non-fiktionale Texte und deren jeweilige Anforderungen ein und bringt vielfältige Beispiele, vom Verfassen von Leserbriefen über das Formulieren von Kondulenzschreiben bis hin zur Schilderung der eigenen Romanfiguren.
So erhält das Geschriebene stets eine persönliche Note und hebt sich von lieblos Zusammengeschustertem und automatisch Generiertem positiv und lesenswert ab.
Verlag Wiley-VCH 2026, 320 Seiten, € 18,99 (D)
ISBN: 978-3-527-72319-5 | | | | | |
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Sonstiges
| | | | | Endinger Büchermarkt 2026 | Das Frühjahr 2026 rückt näher – und Kenner wissen: Bald ist wieder Büchermarkt in Endingen.
Am 16. und 17. Mai 2026 wird die Innenstadt erneut zum Treffpunkt für Bücherfreunde aus dem deutschen Südwesten und dem benachbarten Elsaß.
Hier ist alles zu finden, was das Sammlerherz begehrt: seltene Ausgaben, literarische Fundstücke, Bildbände, Comics oder Schallplatten.
Anmeldungen sind ab sofort möglich.
Alle Informationen sowie das Anmeldeformular finden Sie wie gewohnt auf unserer Website
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und auf ein schönes Wochenende!
Herzliche Grüße
Wolfgang Koch & Claudia Glockner | | Mehr | | | |
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Lesungen, Vorträge und Diskussionen
| | | | | Der März im Literaturhaus Freiburg | Lernen Sie eine der geheimnisvollsten Autorinnen des 20. Jahrhunderts kennen: Clarice Lispector schrieb schillernde Prosa im Stil von Kafka, Joyce und Woolf und führte ein aufregendes Leben zwischen der Ukraine, Brasilien, Europa und den USA. Der neue Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels und Verleger Sebastian Guggolz würdigt sie in seiner „Hommage an eine Waghalsige“ (3.3.).
Die „Große Pause“ diskutiert Kids of Color im Kinderbuch (5.3.), beim „Wilden Freitag“ erzählt Ayşe Klinge von der Freundschaft mit einer Vampirin (6.3., ab 9 Jahre). Außerdem freuen wir uns auf Debüts von Nefeli Kavouras (9.3.) und Oliwia Hälterlein (11.3.).
Zum Monatsende entführt uns die flämische Autorin Gaea Schoeters mit 20.000 Elefanten nach Berlin (27.3.). Und wie gewohnt sind alle Interessierten zu Frühsport und Werkstattgespräch willkommen (beide am 26.3.).
Auf bald im Literaturhaus
Birgit Güde, Katharina Knüppel und Christin Schäfer | | Mehr | | | |
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Buch- und Lesetipps
| | | | | Buchtipp: Moa Backe Åstot "Himmelsfeuer" | Aus dem Schwedischen von Anu Stohner
Ein berührender Coming-of-Age-Roman über Familie, Heimat und die eigenen Wünsche ans Leben.
Ántes Leben hoch im Norden Schwedens ist von samischer Tradition geprägt. Wie auch schon sein Vater vor ihm will er Rentierzüchter werden. Denn Ánte liebt dieses Leben und er liebt die Natur. Aber plötzlich ist da noch etwas anderes, etwas, was an ihm zerrt. Seine Gefühle für seinen besten Freund Erik haben sich verändert, sind zu etwas Großem geworden. Jede Berührung entfacht ein Feuer in seinem Körper. Was würden die Leute sagen, wenn sie es wüssten? Und was fühlt Erik? Hin- und hergerissen zwischen den Erwartungen seiner Familie, der Verbundenheit zu seiner Heimat und dieser neuen Liebe, sucht Ánte nach einer Lösung, das Chaos in seiner Brust zu bändigen und seinen Weg zu finden.
»›Himmelsfeuer‹ ist ein großartiger Roman über den Kampf eines Jungen, er selbst zu sein. ... Vieles, was Ánte erlebt, ist universell, und empathische Leser werden inständig auf sein Glück hoffen.« Booklist
dtv 2026, 256 Seiten, € 16,00 (D), 16,50 (A)
ISBN : 978-3-423-65048-9 | | | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
| | | | | Julius Leber: Vom Elsass zum deutschen Widerstand. | Ein Leben für Freiheit und Demokratie
Ausstellungseröffnung: Am Freitag, den 27. Februar um 19 Uhr findet im Centre Culturel Français Freiburg, Münsterplatz 11, die Vernissage zur Ausstellung „Julius Leber: Vom Elsass zum deutschen Widerstand. Ein Leben für Freiheit und Demokratie“ statt. Sie lädt dazu ein, sich mit der Geschichte und dem Vermächtnis von Julius Leber auseinanderzusetzen und die Verantwortung zu reflektieren, die wir heute tragen. Zugleich erinnert sie daran, dass Freiheit, Demokratie und soziale Gerechtigkeit keine Selbstverständlichkeit sind. Die Ausstellung wurde realisiert von der Communauté de Communes Alsace Rhin Brisach und der Stadt Breisach am Rhein.
Bei der Vernissage werden sowohl der Kurator Dr. Marvin Gamisch als auch Amélie Kratz vom Blauen Haus, Gedenk- und Bildungsstätte für die Geschichte der Juden am Oberrhein, anwesend sein
Dauer der Ausstellung: 02. März – 24. April. Eintritt: frei. Sprache: F/D. Anmeldung: kultur@ccf-fr.de. Die Ausstellung wurde realisiert von der Communauté de Communes Alsace Rhin Brisach und der Stadt Breisach am Rhein. | | | | | |
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Buch- und Lesetipps
| | | | | Eiseskälte an der Dreisam | Historischer Kriminalroman
Freiburg, 1899: Als ein junges Hausmädchen tot am Ufer der Dreisam gefunden wird, hält die badische Polizei schnell einen unlängst entflohenen Sträfling für den Mörder. Doch Kriminalsergeant Gebhard Ernsthal hat Zweifel. Bei seinen Ermittlungen erhält er unterwartet Unterstützung von Schwester Johanna Maria, einer neugierigen Ordensfrau mit scharfem Verstand. Der Fall scheint klar, bis ein weiteres Opfer gefunden wird. Die Ermittlungen führen zu den feinen Adressen der Stadt - und in eine Welt, in der der Tod nur ein Mittel zum Zweck ist.
Freiburger Ermittlerduo: Kriminalsergeant Gebhard Ernsthal und Nonne Johanna
Gmeiner Verlag 2025, 320 Seiten, € 16,– (D)
ISBN 978-3-8392-0871-7 | | | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
| | | | | „Langemarckstraßen – in Freiburg und anderswo“ | Ausstellungseröffnung im Stadtarchiv am 25. Februar um 17 Uhr
Am 10. November 1914 griffen deutsche Truppen bei Langemarck in Belgien die alliierte Front an. Mehr als 2000 junge, unerfahrene Rekruten verloren ihr Leben. Aus dem militärischen Scheitern entstand der „Mythos von Langemarck“ als Sinnbild für die vermeintliche Opferbereitschaft der deutschen Jugend. Gedenkfeiern, Publikationen sowie Denkmäler und Straßenbenennungen in der Nachkriegszeit und während des Nationalsozialismus verankerten ihn dauerhaft im öffentlichen Raum. Noch heute tragen Straßen und Plätze in mehr als 30 deutschen Städten diesen Namen – auch in Freiburg. Seit 1934 heißt die zentrale Achse des Wohngebiets „Westlich der Merzhauser Straße“ „Langemarckstraße“.
Im Mittelpunkt der Ausstellung „Langemarckstraßen – in Freiburg und anderswo“ stehen die Entstehung und Benennung der Freiburger Langemarckstraße sowie die wechselnden öffentlichen Debatten um ihren Namen. Die Eröffnung findet am 25. Februar um 17 Uhr im Stadtarchiv (Neuer Messplatz 5A, 79108 Freiburg) statt. Die Ausstellung ist bis zum 16. Juni im Stadtarchiv zu sehen: montags, dienstags und donnerstags von 10 bis 16 Uhr sowie mittwochs von 10 bis 18 Uhr. Öffentliche Führungen finden jeweils mittwochs um 15 Uhr statt. Der Eintritt ist frei; eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Mehr Infos zum Stadtarchiv gibt es online unter www.freiburg.de/stadtarchiv.
Die Ausstellung entstand als Teil einer Wanderausstellung im Rahmen eines gemeinsamen Erinnerungs- und Friedensprojekts der belgischen Gemeinde Langemark-Poelkapelle, des In Flanders Fields Museum in Ieper/Ypern und der University of Kent. Sie wurde und wird auch in anderen Städten mit Langemarckstraßen gezeigt. | | Mehr | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
| | | | | Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 23.02. bis 1.03. | (Kalenderwoche 9)
Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Tickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit Freiburg-Pass und dem Museums-PASS-Musées frei.
Archäologisches Museum Colombischlössle
Expertinnenführung: Feste Rollen seit Urzeiten?
Museumsdirektorin Helena Pastor führt am Mittwoch, 25. Februar, um 17.30 Uhr durch die Ausstellung „Urformen. Eiszeitkunst Europas“ im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5. „Männer sind ursprünglich Jäger, Frauen sind Sammlerinnen“ – auf dieser Vorstellung basieren heute noch aktuelle Geschlechterklischees. Doch gab es dieses urgeschichtliche „Traumpaar“ – er Ernährer, sie Hausfrau und Mutter – wirklich? Teilnehmende erfahren, welche Antworten die archäologische Geschlechterforschung auf diese Frage entwickelt und entdecken, dass urzeitliche Geschlechterrollen vermutlich vielfältiger waren, als viele glauben. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus den regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop.
Augustinermuseum
Eröffnungswochenende
Das Augustinermuseum am Augustinerplatz heißt zu seiner Eröffnung am Samstag, 28. Februar, und Sonntag, 1. März, jeweils von 10 bis 17 Uhr neue und langjährige Besucher*innen herzlich willkommen. Ob Einblicke in die Bausanierung, der selbstspielende Welte-Flügel in Aktion oder kreative Mitmachangebote für Klein und Groß – es ist einiges los. Interessierte erfahren Hintergründe zur Restaurierungsarbeit oder entdecken gemeinsam mit den Kurator*innen Verbindungen zu den übrigen Freiburger Museen. Kleine Rätsel-Fans gehen im Museum auf Spurensuche. Zusätzlich stehen Expert*innen für Fragen rund um die Themen und Objekte der Ausstellung bereit. Das vollständige Programm gibt es unter www.museen.freiburg.de/aktuelles. Vom Eröffnungswochenende bis einschließlich Sonntag, 8. März, ist der Eintritt zum Augustinermuseum kostenfrei.
Dokumentationszentrum Nationalsozialismus (DZNS)
Führung in einfacher Sprache: Freiburg im Nationalsozialismus
Ab 1933 regierten in Deutschland die Nazis. Dadurch änderte sich auch in Freiburg das Leben vieler Menschen. Im Museum „Dokumentationszentrum Nationalsozialismus“, Rotteckring 14, findet am Sonntag, 1. März, um 15 Uhr eine Führung statt. Darin geht es um diese Fragen: Was passierte in Freiburg in der Nazi-Zeit? Wie lebten die Menschen in dieser Zeit? Was taten Freiburger und Freiburgerinnen damals? Während der Führung werden Fotos, Briefe und andere Dinge gezeigt und gemeinsam besprochen. Die Teilnahme kostet 4 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop unter
www.museen-freiburg.de/shop/veranstaltungen/fuehrung-einfache-sprache.
Die Teilnahmezahl ist begre | | Mehr | | | |
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Buch- und Lesetipps
| | | | | Buchtipp: Carlo Masala "Wenn Russland gewinnt" | Ein Szenario.
März 2028: Russische Truppen erobern die estnische Kleinstadt Narwa und die Insel Hiiumaa in der Ostsee. Der Angriff auf das Baltikum hat begonnen. Jetzt rächt sich, dass Europa nach dem Ende des Krieges in der Ukraine nicht aufgerüstet hat und wichtige Fähigkeiten fehlen. Gilt Artikel 5 der NATO? Wie wird sich die Allianz entscheiden? Riskiert sie den Atomkrieg?
Wir haben uns daran gewöhnt, dass am Ende alles gut ausgeht. Aber was, wenn nicht? Was, wenn Russland gewinnt? Es ist nur ein hypothetisches Zukunftsszenario, das der renommierte Politikwissenschaftler und Militärexperte Carlo Masala in seinem neuen Buch entwirft – aber es zeigt auf besonders drastische Weise, was heute auf dem Spiel steht.
Verlag C.H.Beck 2025, 122 Seiten, € 15,00 (D)
ISBN 978-3-486-82 448-7 | | | | | |
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Bibliotheken
| | | | | Angebote der Stadtbibliothek Freiburg vom 23. Februar bis 1. März | (Kalenderwoche 9)
Montag, 23. Februar, 16 bis 16.30 Uhr
Bilderbuchkino im Rieselfeld (Stadtteilbibliothek Rieselfeld)
Die Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2, lädt Kinder ab drei Jahren am Montag, 23. Februar, um 16 Uhr, zum Bilderbuchkino ein. Im Anschluss findet eine Malaktion statt. Der Eintritt ist frei.
Dienstag, 24. Februar, 11 bis 12.30 Uhr
Demokratie Dienstag: Sprechen & Zuhören (Stadtbibliothek)
Das vom Verein Mehr Demokratie entwickelte Dialogformat „Sprechen & Zuhören“ ermöglicht einen hierarchiefreien Austausch, um sich über aktuelle gesellschaftspolitische Entwicklungen auszutauschen. Der Demokratie-Dienstag findet am 24. Februar von 11 bis 12.30 Uhr in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, statt. Eine Anmeldung an lebendige-demokratie@gmx.de ist erforderlich. Der Eintritt ist frei.
Dienstag, 24. Februar, 16 Uhr
Lesekreis Französische Literatur (Stadtbibliothek)
Der Lesekreis Französische Literatur mit der Romanistin Elisabeth Egerding tauscht sich in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, am Dienstag, 24. Februar, um 16 Uhr über französische (Gegenwarts-)Literatur aus. In diesem Termin wird über den Roman „La femme gelée“ von Annie Ernaux gesprochen. Das Sprachniveau ist B2/C1. Anmeldung per Email an elisabeth-egerding@web.de. Der Eintritt ist frei.
Mittwoch, 25. Februar, 10 bis 12 Uhr; Freitag, 27. Februar, 14 bis 16 Uhr; Samstag, 28. Februar, 10 bis 12 Uhr
Digitale Sprechstunde – digitaler Alltag (Stadtbibliothek)
Die Stadtbibliothek bietet Hilfe und Beratung bei allen Fragen rund um den digitalen Alltag. Die nächsten Termine für die digitale Sprechstunde sind am Mittwoch, 25. Februar und am Samstag, 28. Februar, von 10 bis 12 Uhr sowie am Freitag, 27. Februar, von 14 bis 16 Uhr in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17. Der Eintritt ist frei.
Mittwoch, 25. Februar; Donnerstag, 26. Februar, 15 bis 16.30 Uhr
Gaming in der Kinder- und Jugendbibliothek (Stadtbibliothek)
In der Kinder- und Jugendbibliothek, Münsterplatz 17, können Kinder ab 8 Jahren jeden Mittwoch und Donnerstag, zwischen 15 und 16.30 Uhr für 30 Minuten Nintendo Switch- und PS4-Spiele ausprobieren. Der Eintritt ist frei.
Mittwoch, 25. Februar, 15.30 bis 16 Uhr
Bilderbuchkino (Stadtteilbibliothek Mooswald)
Vorlesepatin Beate Düe liest für Kinder von 3 bis 6 Jahren lustige Geschichten und zeigt die Bilder auf der Leinwand. Das Bilderbuchkino findet in der Stadtteilbibliothek Mooswald, Falkenbergerstr. 21, am Mittwoch, 25. Februar, um 15.30 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.
Mittwoch, 25. Februar, 16 bis 17 Uhr
Die Stunde Ohrenschmaus (Mediothek Rieselfeld)
Für Kinder ab drei Jahren liest die Vorlesepatin Marion Ernst lustige und spannende Bilderbuchgeschichten am Mittwoch, 25. Februar, um 16 Uhr in der Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2. Der Eintritt ist frei.
Mittwoch, 25. Februar, 16 bis 16.30 Uhr
Märchenstunde mit Bibo (Stadtteilbibliothek Haslach)
Vorlesepatinnen lesen mit der Handpuppe Bibo in der Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstr. 10b, am Mittwoch, 25. Februar, um 16 Uhr, Märchen für Kinder ab 3 Jahren. Der Eintritt ist frei.
Mittwoch, 25. Februar, 19.30 bis 21 Uhr
Büchertreff in der Mediothek (Mediothek Rieselfeld)
Die Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2, lädt zum Büchertreff am Mittwoch, 25. Februar, um 19.30 Uhr ein. Literaturbegeisterte haben die Möglichkeit, sich über Bücher auszutauschen, das derzeitige Lieblingsbuch vorzustellen oder Lesetipps zu erhalten. Der Eintritt ist frei.
Donnerstag, 26. Februar, 15.30 Uhr
Erzähltheater Kamishibai (Stadtteilbibliothek Mooswald)
In der Stadtteilbibliothek Mooswald, Falkenbergerstr. 21, wird am Donnerstag, 26. Februar, um 15.30 Uhr, eine Bilderbuchgeschichte mit dem japanischen Erzähltheater Kamishibai für Kinder ab 4 Jahren gezeigt. Der Eintritt ist frei.
Freitag, 27. Februar, 15 bis 18 Uhr
Freies Gamen (Stadtteilbibliothek Haslach)
In der Gaming-Zone der Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstr. 10 b, stehen 4 Konsolen (PS5, PS4, XboxOne und 3DS), dazu iPads und ein Gaming-PC zur Ver-fügung. Mit einem gültigen Ausweis kann man hier jeden zweiten Freitag von 15 bis 18 Uhr 1 Stunde spielen, testen und sich austauschen. Konsolenspiele können nach der USK- Altersangabe gespielt werden, am Gaming-PC darf ab 12 Jahren gespielt werden. Der Eintritt ist frei.
Freitag, 27. Februar, 15.30 bis 16 Uhr
Vorlesestunde auf Spanisch (Stadtbibliothek)
Judith Herrera Gomez liest am Freitag, 27. Februar, von 15.30 bis 16 Uhr in der Kinderbibliothek, Münsterplatz 17, spannende und lustige Geschichten auf Spanisch für Kinder ab 3 Jahren vor. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.
Freitag, 27. Februar, 16 bis 16.45 Uhr
Kasperle-Theater im Rieselfeld (Mediothek Rieselfeld)
Günter Manthey spielt am Freitag, 27. Februar, um 16 Uhr, für Kinder ab 3 Jahren Kasperle-Theater in der Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2. Der Eintritt ist frei.
Freitag, 27. Februar, 19 bis 21 Uhr
Dokumentarfilm: „Geschichten aus dem Wyhler Wald“
(Stadtteilbibliothek Haslach)
Die Stadtteilbibliothek Haslach zeigt am Freitag, den 27. Februar, um 19 Uhr zum 50. Jahrestag der Besetzung des Bauplatzes für das damals geplante Atomkraftwerk Wyhl den Film „Geschichten aus dem Wyhler Wald“ von Sigi Held und Bodo Kaiser. Im Anschluss gibt es eine Diskussionsrunde über Perspektiven der Vergangenheit und Zukunft. In Kooperation mit der Haslacher Wundertüte, AG im Lokalverein Haslach.
Samstag, 28. Februar, 16 bis 17 Uhr
Bilderbuchkino zum Zero Discrimination Day (Stadtbibliothek)
Zum Zero Discrimination Day am 1. März liest Dita Whip, die als Drag Queen, Burlesque-Performerin, Comedienne und Host in der Freiburger Subkultur bekannt ist, am Samstag, 28. Februar, um 16 Uhr für Kinder und Familien vor. Mit viel Charme vermittelt sie beim Vorlesen die Werte Toleranz, Akzeptanz und Gleichberechtigung. Im Anschluss beantwortet sie gerne Fragen der jungen Zuschauer*innen. Es werden die Bilderbücher „DISCO!“ von Frauke Angel und Julia Dürr (Verlag Jungbrunnen, Wien) und „Genug gebrüllt, Löwe – jetzt bestimmen wir“ von Günther Jakobs (Verlag Fischer Sauerländer) gelesen. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Geschäftsstelle Diversity & Antidiskriminierung der Stadt Freiburg undf dem Verein FLUSS statt. Der Eintritt ist frei und ohne Anmeldung, für alle ab 5 Jahre. | | | | | |
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Bibliotheken
Impressionen aus der Stadtbibliothek © Stadt Karlsruhe, Boris Burghardt | | | | | Leseparty "Mama geht lesen": Eine Stunde Auszeit für Mütter | Am Donnerstag, 26. Februar 2026, 16 bis 17 Uhr, – mit Kinderbetreuung
Die Stadtbibliothek Karlsruhe lädt am Donnerstag, 26. Februar 2026 von 16 bis 17 Uhr zur neuen Leseparty „Mama geht lesen“ in die Stadtbibliothek im Neuen Ständehaus ein. Das Format richtet sich an Mütter – und alle, die sich eine ruhige Stunde mit ihrem Lieblingsbuch wünschen.
Angelehnt an das bekannte Motto „Mama geht tanzen“ bietet „Mama geht lesen“ einen entspannten Rahmen, um endlich einmal ungestört weiterzulesen: ob romantischer Roman, spannender Thriller oder inspirierendes Sachbuch. Im Lesecafé im Erdgeschoss können sich die Teilnehmenden mit einer Tasse Tee zurücklehnen und in aller Ruhe in ihre Lektüre eintauchen.
Damit die Erwachsenen wirklich abschalten können, wird parallel eine Kinderbetreuung für Kinder von drei bis acht Jahren angeboten. Diese ist kostenfrei, erfordert jedoch eine vorherige Anmeldung unter: event.stadtbibliothek(at)kultur.karlsruhe.de
Die Teilnahme an der Leseparty selbst ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich. | | Mehr | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
| | | | | Internationaler Comic-Wettbewerb startet | Highlight an der FANTASY BASEL
Anlässlich der FANTASY BASEL – The Swiss Comic Con wird die Comic-Kunst in Basel besonders gefeiert: Erstmals lancieren das Cartoonmuseum Basel, die FANTASY BASEL, die Christoph Merian Stiftung und Basel Tourismus einen internationalen Comic-Wettbewerb unter dem Leitthema «Freundschaft». Höhepunkt ist die Beflaggung der Mittleren Brücke (4.–18. Mai 2026) sowie die Präsentation der prämierten Arbeiten and der FANTASY BASEL (14.–16. Mai 2026). Der Wettbewerb stärkt die Sichtbarkeit der 9. Kunst im öffentlichen Raum und setzt Impulse für den Comic-Standort Basel nachhaltig.
Einladung zur Teilnahme am Comic-Wettbewerb
Professionelle wie auch Nachwuchs-Zeichnerinnen und Zeichner der 9. Kunst sind eingeladen, ihre Perspektiven auf das verbindende Erzählen in Bildern zum Leitthema «Freundschaft» einzureichen. Der Wettbewerb setzt bewusst auf Vielfalt: Unterschiedliche Handschriften, Erzählweisen und Bildsprachen treffen aufeinander.
Einreichung
Einreichungsfrist: 15. März 2026 | Weitere Informationen und die vollständigen Ausschreibungsunterlagen sind online verfügbar. Fragen bitte an: comic@basel.com
Beflaggung der Mittleren Brücke
Die Mittlere Brücke wird zur Open-Air-Galerie: Zwanzig ausgewählte Werke werden vom 4.–18. Mai 2026 auf grossformatigen Fahnen präsentiert und geben dem Wettbewerb damit Sichtbarkeit im öffentlichen Raum. Der Wettbewerb schafft eine einzigartige Bühne für die Comic-Kunst mit hoher Reichweite und verbindet die FANTASY BASEL – The Swiss Comic Con und das Cartoonmuseum Basel – Zentrum für narrative Kunst.
Ausstellung an der FANTASY BASEL
Ein besonderes Highlight: An der FANTASY BASEL (14.–16. Mai 2026) werden die prämierten Comics in Anwesenheit der Künstlerinnen und Künstler auf über 130 Quadratmetern in grossformatiger Inszenierung an bester Lage präsentiert. Eine kuratierte Indoor-Ausstellung macht die thematische und künstlerische Vielfalt der Einreichungen für ein internationales Publikum sichtbar.
Jury
Über die Auswahl entscheidet eine fünfköpfige Jury mit vielfältiger Expertise: Anette Gehrig (Cartoonmuseum Basel), Gabriela Oberholzer (FANTASY BASEL), Josepha Bosshart (Basel Tourismus), Julia Marti (Verlag Edition Moderne, Zürich) und Thomas Ott (Comic-Künstler, Basel).
Förderung und Partnerschaft
Die Christoph Merian Stiftung (CMS) fördert den Comic-Wettbewerb mit der künstlerischen Beflaggung der Mittleren Brücke sowie der kuratierten Ausstellung an der FANTASY BASEL 2026 mit CHF 120 000. Sie ermöglicht der Comic-Kunst eine einzigartige Plattform im öffentlichen Raum und macht die Zusammenarbeit zwischen FANTASY BASEL – The Swiss Comic Con, Cartoonmuseum Basel – Zentrum für narrative Kunst, einer Institution der CMS, Basel Tourismus und CMS sichtbar.
Über die Kooperationspartner
Über das Festival
Die FANTASY BASEL – The Swiss Comic Con ist das grösste Schweizer Festival für Popkultur, Cosplay und Gaming und findet seit 2015 alljährlich über Auffahrt (14.–16. Mai 2026) in der Messe Basel statt. An drei Tagen deckt das Festival auf einer Fläche von 100 000 Quadratmetern ein breites Themenspektrum rund um Popkultur ab, welches über Filme und Serien, Games, Cosplay, Comics, Anime, Manga, Kunst, Content Creation, Raumfahrt, Mittelalter bis hin zu Brettspielen und vielem mehr reicht. Damit etablierte sich die FANTASY BASEL – The Swiss Comic Con als thematisch vielseitigster Popkulturevent Europas. Im Jahr 2025 zog das Festival über 97 000 Besuchende an, zur diesjährigen Ausgabe werden rund 100 000 Fans erwartet.
www.fantasybasel.ch
Über die Christoph Merian Stiftung
Die Christoph Merian Stiftung ist eine gemeinnützige Förderstiftung mit Sitz und Wirkungskreis in Basel. Ihr Zweck ist die «Linderung der Noth und des Unglückes» und die «Förderung des Wohles der Menschen». Die Stiftung fördert den sozialen Zusammenhalt, die kulturelle Vielfalt und den sorgfältigen Umgang mit der Natur in der Stadt Basel.
www.cms-basel.ch
Über das Cartoonmuseum Basel – Zentrum für narrative Kunst
Ob als Comic, Graphic Novel, Reportage, Cartoon, Karikatur oder Trickfilm – Zeichnungen erzählen Geschichten. Als einziges Schweizer Museum und Kompetenzzentrum widmet sich das Cartoonmuseum Basel ausschliesslich der narrativen Kunst. Es sammelt, präsentiert und vermittelt, und leistet damit einen Beitrag zur Diskussion über diese Kunstform und über die gesellschaftlichen Themen, die sie aufnimmt. Mit drei Wechselausstellungen pro Jahr, einem vielseitigem Veranstaltungsprogramm und einer Sammlung von 12 000 Originalwerken prägt das Museum die internationale Szene der 9. Kunst.
www.cartoonmuseum.ch
Über Basel Tourismus
Basel Tourismus ist verantwortlich für die touristische Markenprofilierung und Positionierung Basels im In- und Ausland und die Förderung von Innovation und Qualität über alle touristischen Angebote. Dies mittels gezielter Initiativen, Kampagnen und Promotionen, welche Basel als Kunst-, Kultur- und Architektur Metropole sowie als Messe- und Kongressstadt positioniert.
www.basel.com
Weitere Informationen und die vollständigen Ausschreibungsunterlagen sind online verfügbar.
Einreichungsfrist: 15. März 2026
Einreichungen und Fragen bitte an: comic@basel.com | | Mehr | | | |
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Hörbuchtipps
| | | | | Hörspieltipp: "Wir alten Hasen" | Mutmacher zum Hören
Anna Marguerita Schön lässt im Projekt „Wir alten Hasen“ zehn inspirierende Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur zu Wort kommen. Mal poetisch, mal mit Augenzwinkern, reflektierend oder als Rückschau auf eigene Herausforderungen, auf Erfolge und das Überwinden von Ängsten, auf Lebensfreude, Hoffnung und Mut: So ist eine einmalige Sammlung entstanden, die von den prominenten Journalisten, Künstlern und Wissenschaftlern – den zehn „alten Hasen“ – nun selbst eingesprochen wurde.
Was haben der Kabarettist Willy Astor, die Schauspielerin Michaela May, der Journalist Heribert Prantl, der Liedermacher Konstantin Wecker und der Hirnforscher Gerald Hüther gemeinsam? Nicht nur handelt es sich um starke Persönlichkeiten, die seit Jahrzehnten mit ihren Werken das kulturelle Geschehen in ihrer Heimat und darüber hinaus geprägt haben. Gemeinsam mit den Fotografinnen Nomi Baumgartl und Isolde Ohlbaum, dem Schriftsteller Tilman Spengler, dem unkonventionellen Seelsorger Rainer Maria Schießler sowie der Publizistin und Moderatorin Anne Devillard gehören sie zu den zehn „alten Hasen“, die Impulse für eine hoffnungsvolle Zukunft setzen.
Ganz ohne thematische Vorgaben sind unterschiedlichste und teils sehr persönliche Beiträge entstanden: etwa von Willy Astor, dessen Humor, Musik und Reflexionen so manchen trüben Tag heller machen, oder von Michaela May, die durch ihr filmisches Schaffen, ihre geradlinige, herzliche Art und nicht zuletzt durch ihre berührende Autobiografie Mut macht und inspiriert.
Für die Herausgeberin Anna Marguerita Schön, die seit ihrer Kindheit die Literatur als Lebenselixier entdeckt hat, ist es ein Herzensprojekt, die Lebendigkeit, die sie in Gesprächen und Interviews mit inspirierenden Persönlichkeiten selbst immer wieder erleben durfte, einzufangen und weiterzugeben. Herausgekommen ist eine vielfältige Liebeserklärung an das Leben – als Download oder CD zum Hören und als gebundenes Buch oder E-Book zum Lesen.
Autoren und Herausgeberin spenden die Einnahmen aus diesem Projekt an karikative Zwecke: für jedes verkaufte Hörbuch 10 % des Nettoerlöses, für jedes verkaufte Buch und E-Book 1 Euro. Diese Gelder gehen direkt an gemeinnützige Initiativen und Hilfsprojekte, die von den zehn Autorinnen und Autoren ausgewählt wurden. So verbindet jeder Kauf Lese- oder Hörgenuss mit Herzensangelegenheit.
Mankau Verlag 2026, Gesamtlaufzeit ca. 212 Min., € 18,00 (D), 18.50 (A)
1 MP3-CD im Jewelcase mit 24-seitigem Booklet
ISBN 978-3-86374-749-7
Auch als Download erhältlich: UVP 12,99 Euro
Mit Beiträgen von Willy Astor, Nomi Baumgartl, Anne Devillard, Prof. Dr. Gerald Hüther, Michaela May, Isolde Ohlbaum, Dr. Heribert Prantl, Pfarrer Rainer Maria Schießler, Dr. Tilman Spengler und Konstantin Wecker. | | | | | |
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Sonstiges
| | | | | „Space Rhythms“ | Eine besondere Nacht im Planetarium: Wissenschaft trifft auf Kunst
Surround-Sound, leuchtende Bilder und fesselnde Klänge: An zwei Sonntagen – am 22. Februar und 15. März – lädt das Planetarium Freiburg (Bismarckallee 7g) zu einem besonderen Abend ein. Die Künstlerin Nicole Schmölzer sowie die Musiker Lukas Stejskal und Beat Wicki zeigen ihr einzigartiges Medienkunstwerk „Space Rhythms“. Auch der Bildungsauftrag komm nicht zur kurz: Wissenschaftliche Vorträge umrahmen beide Abende.
Die kuppelfüllende Projektion vereint Malerei und Musik, Raum und Zeit, Kunst und Astronomie. Wie von Geisterhand fließen Farben aus allen Himmelsrichtungen durch die Kuppel und schaffen bewegte Gemälde – begleitet von einer Symphonie aus Klängen.
Den Abend am 22. Februar begleitet Astronomie-Professorin Helen Ahner mit einem kulturgeschichtlichen Vortrag. Anhand historischer Quellen zeigt sie, welche Begeisterung die ersten Planetariumsshows bei den Menschen ausgelöst haben.
Am 15. März hält Astrophysiker Dr. Martin Federspiel einen Vortrag über das naturwissenschaftliche Weltbild.
Tickets können unter online unter www.planetarium-freiburg.de oder telefonisch unter 0761-3890630 reserviert werden. Sie kosten regulär 24 Euro und ermäßigt 18 Euro. | | Mehr | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
(c) Museum Natur und Mensch, Foto: Marc Doradzillo | | | | | 35 Jahre „Vom Ei zum Küken“ | Der Familienklassiker startet am Samstag, 21. Februar, im Museum Natur und Mensch
Hör mal, wer da raschelt, pickt und piepst! Im Museum Natur und Mensch geht am Samstag, 21. Februar, die allseits beliebte, sehnsüchtig erwartete Ausstellung „Vom Ei zum Küken“ in die nächste Runde. Zum 35. Mal können kleine und große Fans beim Schlüpf-Marathon mitfiebern und den flauschigen Hühner-Nachwuchs bewundern. Zum Jubiläum blickt die Schau auf eine erfolgreiche Laufzeit zurück: Allein in den letzten zehn Jahren zog sie über 235.000 Besuchende an. Bis Sonntag, 12. April, gibt es jede Menge Spannendes über die Welt der Hühner und eierlegenden Tiere, eine verantwortungsvolle Nutztierhaltung sowie Feste und Bräuche zu entdecken.
Winzig, bunt und wuselig: Die unterschiedlichen Küken seltener Hühnerrassen begeistern wirklich alle. Dabei sind die Museumsküken nicht nur süß. Sie regen auch zum Nachdenken an: Was bedeuten die Zahlen auf den Eiern im Supermarkt? Wie viel Platz haben Hühner bei den diversen Haltungsformen? Welche Produkte enthalten Eier, wo wir sie gar nicht erwarten? Und was ist eigentlich ein Zweinutzungshuhn? Antworten bieten verschiedene Mitmachstationen, die spielerisch für bewussten Konsum, Tierwohl und nachhaltige Landwirtschaft sensibilisieren.
In der Mitmachausstellung erfahren Neugierige Wissenswertes über Feste und Bräuche: vom mexikanischen Glücksbringer bis zum hartgekochten Beizah des Pessach-Festes. Doch damit nicht genug. Beim Rätseln und Ausprobieren wird klar: Das Ei ist überall im Tierreich präsent. Ob der Schopf-Tinamu mit seinem grün-glänzenden Gelege oder die Gespenstschrecke, deren winzige Eier erst unterm Mikroskop ihre bizarre Schönheit offenbaren – es gibt so einiges zu erkunden.
Ebenso vielfältig ist das Begleitprogramm der Ausstellung: Veranstaltungen laden zum Mitmachen und Spaßhaben ein. Wer mag, geht beim Info-Nachmittag der Reptilienauffangstation auf Tuchfühlung mit Schildkröten und anderen Reptilien oder lässt der Fantasie beim Küken-Filzen freien Lauf. Ein Highlight: die Lesung und der Workshop zum Buch „Das Osterküken“ mit der Illustratorin Alexandra Junge. Gemeinsam mit Henne Hilda suchen die Kinder nach dem Geheimnis von Ostern, lernen wie ein Bilderbuch entsteht und schaffen eigene Bildwelten. Das Veranstaltungsangebot und Tickets finden sich im Online-Shop der Museen Freiburg: museen-freiburg.de/shop.
Bei einer nagelneuen Rallye können Spürnasen jedes Alters auf der Jagd nach dem geheimnisvollen Eierdieb ihr detektivisches Geschick erproben. Das Küken-Mitmachheft gibt es wieder für 2,50 Euro an der Museumskasse.
Auch für Schulen und Kitas verspricht die Ausstellung nicht nur Spaß. Sie erfüllt auch einen wichtigen Bildungsauftrag: Entsprechend der Leitlinien zur Bildung für eine nachhaltige Entwicklung erfahren Kinder und Jugendliche in vielseitigen Programmen mehr über artgerechte Tierhaltung und reflektieren ihr Konsumverhalten. Die Buchung ist möglich unter museen.freiburg.de/kita-schule.
Beim Kreativwettbewerb haben Kita- und Grundschulgruppen die Chance, sich künstlerisch auszutoben und tolle Preise abzustauben. Bis Sonntag, 15. März, können die Kinder Eier-Kreationen gestalten, die dann am bunten „Eierhimmel“ als Teil der Ausstellung präsentiert werden. Unter allen Einsendungen wählen die Besuchenden ihre Lieblingsstücke aus. Die Hauptgewinner*innen können sich auf einen aufregenden Ausflug zum BioBauernhof freuen. Alle Infos gibt es unter museen.freiburg.de/aktuelles.
Das Museum Natur und Mensch ist dienstags von 10 bis 19 Uhr und mittwochs bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene unter 27 Jahren, Mitglieder des Freundeskreises und mit dem Museums-Pass-Musées ist der Eintritt frei.
Hinweis an die Besuchenden:
Wegen des großen Andrangs von Kitas und Schulen empfiehlt das Museum Familien werktags einen Besuch nach 12.30 Uhr. Das Platzangebot in der Garderobe ist beschränkt. Nur wenige Kinderwagen können im Museum abgestellt werden, sie dürfen nicht in die Ausstellung mitgenommen werden. Fahrradanhänger müssen draußen bleiben. | | Mehr | | | |
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Lesungen, Vorträge und Diskussionen
| | | | | „Ein Kind ist ein ganzes Leben“ | Lesung und Gespräch zum Debütroman von Pina Kühr am Donnerstag, 19. Februar, im Theater Freiburg
Die Lesereihe „Freiburger Andruck“ geht in eine neue Runde: Am Donnerstag, 19. Februar, ist die Freiburger Autorin und Schauspielerin Pina Kühr zu Gast. Um 20 Uhr gibt sie im Weltraum des Theaters Freiburg Einblicke in ihr Debüt „Ein Kind ist ein ganzes Leben“.
Der 2025 erschienene Roman zeichnet eine tragische Geschichte: Als Mathildas neugeborener Sohn 34 Tage nach der Geburt stirbt, verliert sie das Vertrauen und die Zuversicht in die Welt. „Das Einzige, was wir müssen, ist weiterleben“, so lautet das Mantra trauernder Eltern. Doch für Mathilda findet das Weiterleben lediglich an der Oberfläche statt: Sie kehrt zurück in den Alltag, auf die Bühne, spricht fremde Texte, trägt fremde Gesichter – und verliert sich darin selbst. Erst das Schreiben über ihren Sohn und das Scheitern ihrer Beziehung führen sie zu sich und zurück ins Leben.
Leise und unerschrocken erzählt Pina Kühr von einer Frau, die in ihrer Trauer fast untergeht und langsam, tastend, einen neuen Boden findet. Im Anschluss an die Lesung spricht die Autorin mit René Zipperlen, Redakteur der Badische Zeitung, über ihren Roman.
Die Lesereihe „Freiburger Andruck“ ist eine Kooperation des Kulturamts mit dem Literaturhaus Freiburg, der Stadtbibliothek, dem Theater Freiburg, dem SWR Studio Freiburg und der Badischen Zeitung. Seit 2009 stellt die Lesereihe in Premierenlesungen die neuen Bücher von Freiburger Autor*innen und Übersetzer*innen vor. Die Lesungen mit Gespräch finden abwechselnd im Literaturhaus, in der Stadtbibliothek, im SWR Studio oder im Theater statt.
Der Eintritt kostet 10 Euro, ermäßigt 6 Euro. Tickets gibt es an der Theaterkasse in der Bertoldstraße 46, telefonisch unter 0761 / 201-2853, per Mail an theaterkasse@theater.freiburg.de oder online unter www.theater.freiburg.de.
Weitere Infos zur Veranstaltung online | | Mehr | | | |
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Buch- und Lesetipps
| | | | | Buchtipp: Daniel Haas "Einsamsein" | Noch nie wurde so schonungslos, zärtlich und feinhumorig über das Alleinsein geschrieben.
Jeder sechste Mensch leidet unter Einsamkeit. Die WHO hat Ende Juni 2025 erstmals einen umfangreichen Bericht zu den gesundheitlichen Folgen von Alleinsein und Einsamkeit vorgelegt. Einsamkeit wird für etwa 880.000 Todesfälle pro Jahr verantwortlich gemacht. Sie erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, kognitiven Abbau und psychische Leiden wie Depressionen.
Daniel Haas begibt sich nach dem Suizid seiner Eltern und dem eigenen Burn-out und Beziehungsaus auf die Suche nach den Ursprüngen der Einsamkeit, die seine Familie seit jeher heimzusuchen scheint – eine höchst intime und poetische Auseinandersetzung, die beweist: Selbst in Einsamkeit sind wir nicht allein.
Wenn man plötzlich alles verloren hat – den Job, die Partnerin, Freunde und Freundinnen sowie alle Zukunftsperspektiven –, hält die Einsamkeit Einzug. Und wenn sich dann auch noch die Mutter das Leben nimmt, nachdem schon der Vater Suizid begangen hat, dann beginnt man, sich Fragen zu stellen. Wie ist man bloß in diese Situation hineingeraten?
Daniel Haas‘ Auseinandersetzung mit der Einsamkeit, die sich als bestimmendes Element generationenweit durch seine Familiengeschichte zieht, gerät zu einer Befreiungsgeschichte. Er beschreibt, wie er sich durch Groll, Ängste, Selbstzweifel und Misstrauen immer wieder selbst isoliert und schließlich mehr und mehr begreift, worauf es ankommt: auf Akzeptanz und Wohlwollen anderen und dem Leben gegenüber. Am Ende steht ein Ausblick auf ein Leben, frei von den Fesseln der Einsamkeit, hinter denen etwas Neues zum Vorschein kommt: Hoffnung auf Verbundenheit jenseits gesellschaftlicher Vorgaben und Zwänge.
Verlag Goldmann 2026, 224 Seiten, 22,00 (D), 22,70 (A) / SFr 30,90
ISBN 978-3-442-30233-8 | | | | | |
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Museums - und Ausstellungstipps
| | | | | Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 16. bis 22. Februar | (Kalenderwoche 8)
Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Tickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit Freiburg-Pass und dem Museums-PASS-Musées frei.
Dokumentationszentrum Nationalsozialismus (DZNS)
Filmvorführung und Austausch: „Je n’avais que le néant – ‚Shoah‘ par Lanzmann“
Die Reihe „HINSCHAUEN“ vom Dokumentationszentrum Nationalsozialismus und dem Kommunalen Kino (KoKi) geht mit dem neuen Themenblock „Erzählen, dokumentieren, schweigen – über Zeitzeug*innenschaft“ weiter. Den Auftakt macht am Dienstag, 17. Februar, von 19 bis 21 Uhr der französische Film „Je n’avais que le néant“ (2025) von Guillaume Ribot. In seiner Dokumentation zeichnet der Regisseur die Entstehung des Films „Shoah“ aus dem Jahr 1985 von Claude Lanzmann nach und würdigt dessen Einsatz und Lebenswerk. Der Film läuft im KoKi, Urachstraße 40, in Originalsprache mit Untertiteln. Tickets gibt es vor Ort zum regulären Eintrittspreis.
Archäologisches Museum Colombischlössle
After Work: Eiszeitkunst Europas
Das Archäologische Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, lädt Interessierte am Mittwoch, 18. Februar, um 17.30 Uhr zu einer Feierabend-Führung durch die Ausstellung „Urformen. Eiszeitkunst Europas“ ein. Vor 40.000 Jahren, mitten in der Eiszeit, fertigten unsere Vorfahren kunstvolle Figuren, Höhlenmalereien und die ältesten Musikinstrumente der Welt. Nachbildungen von berühmten Kunstwerken laden zum Ertasten von Formen und Rohstoffen ein. Melodien der Knochenflöte sowie Düfte eiszeitlicher Kräuter erzählen von Gemeinschaft und Umwelt. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Da die Teilnahmezahl begrenzt ist, muss zusätzlich ein kostenloses Veranstaltungsticket im Online-Shop gebucht werden.
Museum für Neue Kunst
Konzert: Schlag auf Schlag
Studierende der Hochschule für Musik Freiburg lassen sich am Donnerstag, 19. Februar, um 18 Uhr von der Ausstellung „MAL ER, MAL SIE“ im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, inspirieren. Unter der Leitung von Christine Löbbert und Phileas Baun entsteht ein musikalisches Ereignis, bei dem Kategorien wie Gegensätze oder Gemeinsamkeiten, Zugehörigkeit oder Ausgrenzung mitklingen. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.
Museum Natur und Mensch
Familienworkshop: Eier bringen Glück
Das Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, lädt Familien mit Kindern ab vier Jahren am Samstag, 21. Februar, um 15 Uhr zu einem Workshop rund ums Ei ein. Klein und Groß bemalen Eier und füllen sie mit selbstgemachtem Konfetti – fertig sind die mexikanischen Glückseier! Der Workshop kostet pro Person 2,50 Euro und ist Teil der Sonderausstellung „Vom Ei zum Küken“. Tickets gibt es im Online-Shop. Bitte pro Kind zwei ausgeblasene Hühnereier mitbringen. Kinder können nur in Begleitung einer erwachsenen Person teilnehmen. Diese benötigt ebenfalls ein Ticket. | | | | | |
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Buch- und Lesetipps
| | | | | Buchtipp: Axel Petermann "Die Psyche des Bösen" | Im Kopf der Mörder – ein Profiler ermittelt
Der Autor widmet sich drei spektakulären Fällen und liefert erstaunliche neue Erkenntnisse. Seine Ermittlungen zeigen: Häufig werden Fälle vorschnell zu den Akten gelegt. Ein ganz besonderes Augenmerk legt er diesmal auf die Psyche der Täter. Was macht Menschen zu Mördern – und wie wählen sie ihre Opfer aus? Der renommierte Kriminalist blickt in menschliche Abgründe und kommt mit den Methoden des Profiling den Verbrechern auf die Spur.
Mord in der Käserei
In einer Käserei in Österreich wird die Buchhalterin des Betriebes tot aufgefunden. Schnell gerät ein jugendlicher Melker in Verdacht, für den Tod verantwortlich zu sein. War es die Tat eines Stalkers?
Ein Teenager verschwindet spurlos
Carola Raabe war 13 Jahre alt, als sich 1989 auf dem Weg zur Schule ihre Spur verliert. Alles spricht für ein Kapitalverbrechen. Doch wer ist der Täter?
Der Mörder in mir. Die Entwicklung eines pathologischen Mehrfachmörders
Ein Zehnjähriger Junge würgt seine Spielgefährtin bis zur Bewusstlosigkeit, wickelt sie im Anschluss in eine Decke ein. Jahre später tötet er nicht nur seine Partnerin, sondern auch seine kleine Tochter. Warum wird ein Junge bereits als Kind zum Gewalttäter und später zum Mörder?
Der Autor Axel Petermann hat als Leiter einer Mordkommission in Bremen und stellvertretender Leiter im Kommissariat für Gewaltverbrechen mehr als 1000 Fälle bearbeitet, in denen Menschen eines unnatürlichen Todes starben. 2000 begann er mit dem Aufbau der Dienststelle »Operative Fallanalyse«, deren Leiter er bis zu seiner Pensionierung 2014 war. Als Dozent für Kriminalistik lehrt er seit vielen Jahren an verschiedenen Hochschulen in Deutschland. Seit 2001 ist er Fachberater für diverse TV-Formate sowie für zahlreiche Dokumentar- und Nachrichtensendungen. Auch sein Podcast »Das entscheidende Indiz«, den er seit 2023 zusammen mit Teresa Sickert veröffentlicht, erfreut sich große Beliebtheit.
Verlag Heyne 2026 , 384 Seiten, € 16,00 (D), 16,50 (A) / SFr 22,90
ISBN 978-3-453-60677-7 | | | | | |
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Bibliotheken
| | | | | Angebote der Stadtbibliothek Freiburg vom 16. bis 22. Februar | (Kalenderwoche 8)
Dienstag, 16. Februar, 11 bis 12.30 Uhr
Demokratie-Dienstag: Sprechen & Zuhören (Stadtbibliothek)
Das vom Verein Mehr Demokratie entwickelte Dialogformat „Sprechen & Zuhören“ ermöglicht einen hierarchiefreien Austausch, um sich über aktuelle gesellschafts-politische Entwicklungen auszutauschen. Der Demokratie-Dienstag findet am 16. Februar von 11 bis 12.30 Uhr in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, statt. Eine Anmeldung an lebendige-demokratie@gmx.de ist erforderlich. Der Eintritt ist frei.
Mittwoch, 18. Februar, und Samstag, 21. Februar, jeweils 10 bis 12 Uhr
Digitale Sprechstunde – digitaler Alltag (Stadtbibliothek)
Die Stadtbibliothek bietet Hilfe und Beratung bei allen Fragen rund um den digitalen Alltag. Die nächsten Termine für die digitale Sprechstunde sind am Mittwoch, 18. Februar, und am Samstag, 21. Februar, von 10 bis 12 Uhr in der Stadtbibliothek, Münsterplatz 17. Der Eintritt ist frei.
Mittwoch, 18. Februar, und Donnerstag, 19. Februar, 15 bis 16.30 Uhr
Gaming in der Kinder- und Jugendbibliothek (Stadtbibliothek)
In der Kinder- und Jugendbibliothek, Münsterplatz 17, können Kinder ab 8 Jahren jeden Mittwoch und Donnerstag, zwischen 15 und 16.30 Uhr für 30 Minuten Nintendo Switch- und PS4-Spiele ausprobieren. Der Eintritt ist frei.
Mittwoch, 18. Februar, 15.30 bis 16 Uhr
Bilderbuchkino (Stadtteilbibliothek Mooswald)
Vorlesepatin Beate Düe liest für Kinder von 3 bis 6 Jahren lustige Geschichten und zeigt die Bilder auf der Leinwand. Das Bilderbuchkino findet in der Stadtteilbibliothek Mooswald, Falkenbergerstr. 21, am Mittwoch, 18. Februar, um 15.30 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.
Donnerstag, 19. Februar, 10 bis 12.30 Uhr
Ausbildung & Unterstützung für zugewanderte Menschen
(Stadtbibliothek)
Der Wegweiser Bildung und das „Kümmerer-Programm“ der IHK Südlicher Oberrhein laden alle Interessierten am Donnerstag, 19. Februar, von 10 bis 12.30 Uhr zu einer offenen Beratung zu Fragen rund um die duale Ausbildung in IHK-Ausbildungsberufen in den Wegweiser Bildung, Münsterplatz 17 ein. Der Eintritt ist frei.
Donnerstag, 19. Februar, 16 bis 18 Uhr
Digitale Sprechstunde (Mediothek Rieselfeld)
Die Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, bietet Hilfe und Beratung bei allen Fragen rund um den digitalen Alltag. Der nächste Termin in der Mediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2, für die digitale Sprechstunde ist am Donnerstag, 19. Februar, von 16 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Donnerstag, 19. Februar, 20 bis 21.30 Uhr
Freiburger Andruck: Pina Kühr – Ein Kind ist ein ganzes Leben
(Stadttheater: Weltraum)
Leise und unerschrocken erzählt die Freiburger Autorin und Schauspielerin Pina Kühr am Donnerstag, 19. Februar, ab 20 Uhr im Weltraum des Stadttheaters in ihrem Debüt „Ein Kind ist ein ganzes Leben“ von einer Frau, die in ihrer Trauer fast untergeht – und langsam, tastend, einen neuen Boden findet. Als Mathildas neugeborener Sohn 34 Tage nach der Geburt stirbt, verliert sie das Vertrauen in die Welt. „Das Einzige, was wir müssen, ist weiterleben“, lautet das Mantra trauernder Eltern. Doch für Mathilda findet das Weiterleben nur an der Oberfläche statt: Sie kehrt zurück in den Alltag, auf die Bühne, spricht fremde Texte, trägt fremde Gesichter – und verliert sich darin selbst. Erst das Schreiben über ihren Sohn und das Scheitern ihrer Beziehung führen sie zu sich und zurück ins Leben. Es moderiert René Zipperlen von der Badischen Zeitung. Der Eintritt kostet 10 Euro (ermäßigt 5 Euro). Tickets gibt es auf der Website des Stadttheaters. Eine Kooperation von Literaturhaus, Kulturamt, Stadtbibliothek, SWR-Studio, Theater Freiburg und Badische Zeitung.
Freitag, 20. Februar, 14.30 bis 16.30 Uhr
Bibliobus Mulhouse (Münsterplatz)
Der Bibliobus aus Mulhouse steht am Freitag, 20. Februar, von 14.30 bis 16.30 Uhr wieder auf dem Münsterplatz vor der Stadtbibliothek. Mit dem Ausweis der Stadtbibliothek können Bücher, Zeitschriften und Hör-CDs in französischer Sprache ausgeliehen werden. Der Eintritt ist frei.
Freitag, 20. Februar, 18 bis 20 Uhr
Manga- und Anime-Treff (Stadtteilbibliothek Haslach)
Die Stadtbibliothek bietet einmal monatlich einen offenen Treff für Fans von Mangas und Animes an. Das nächste Treffen findet am Freitag, 20. Februar, ab 18 Uhr in der Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstr. 10 b, statt. Der Eintritt ist frei.
Samstag, 21. Februar, 12.15 bis 19 Uhr
Pen & Paper - Rollenspieltreff (Mediothek Rieselfeld)
Der Rollenspielverein Freiburg lädt am Samstag, 21. Februar, ab 12.15 Uhr zum Rollenspieltreff in die Mediothek im Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2. Beim Rollenspiel „Pen & Paper“ geht es um das gemeinsame Erleben und Entwickeln einer spannenden Geschichte. Neben Stift und Papier werden Kreativität, Fantasie und Spielwürfel eingesetzt. Für Interessierte ab 14 Jahren, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Eintritt 7 Euro (ermäßigt 5 Euro), für Mitglieder des Rollenspielvereins frei. | | | | | |
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Bibliotheken
Impressionen aus der Stadtbibliothek © Stadt Karlsruhe, Boris Burghardt | | | | | Stadtbibliothek Karlsruhe zieht positive Jahresbilanz | Steigende Nutzung, mehr Veranstaltungen und starke Stadtteilbibliotheken
Die Stadtbibliothek blickt auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2025 zurück. Sowohl die Nutzung der Medienangebote als auch die Besucherzahlen und die Zahl der durchgeführten Veranstaltungen sind erneut gestiegen. Damit unterstreicht die Bibliothek einmal mehr ihre Bedeutung als zentraler Bildungs‑, Kultur‑ und Begegnungsort in der Stadt.
„Die steigenden Zahlen zeigen, dass unsere Bibliothek mehr ist als ein Ort zum Ausleihen von Büchern“, berichtet Maren Krähling-Pilarek, Leiterin der Stadtbibliothek. „Wir verstehen uns als kreativen Treffpunkt, Lern- und Bildungsort und wollen Räume für kulturelle und soziale Teilhabe schaffen, in denen Menschen zusammenkommen, sich austauschen und Neues entdecken und ausprobieren können.“
Die Ausleihzahlen haben sich weiter positiv entwickelt: Sie erhöhten sich im Jahr 2025 um rund 25.000 Ausleihen auf 1.339.896 Ausleihen. Hinzu kommen mehr als 690.000 digitale Ausleihen bzw. Zugriffe auf Online-Datenbanken. Besonders erfreulich ist die zunehmende standortübergreifende Nutzung: Über das Online‑Kundenportal lassen sich Medien kostenfrei vorbestellen und an jede gewünschte Zweigstelle als Abholort liefern. Dadurch werden die Bestände aller Standorte intensiv genutzt – ein deutlicher Gewinn für die Attraktivität und Effizienz des gesamten Bibliothekssystems.
Über 563.000 Menschen haben 2025 einen der neun Standorte der Stadtbibliothek besucht – ein Anstieg um gute 5 Prozent. Immer deutlicher zeigt sich zudem, dass sie nicht mehr nur als Ort der Medienausleihe genutzt wird, sondern zunehmend als attraktiver Aufenthalts‑, Lern‑ und Begegnungsraum wahrgenommen wird. Die Anstiege sind nicht nur in der Zentrale zu verzeichnen, sondern insbesondere auch in den Stadtteilbibliotheken. Auch die Kinder- und Jugendbibliothek verzeichnet Zuwächse bei den Besucherzahlen – und das trotz sechswöchiger Schließung wegen einer Bodensanierung im Sommer.
Eine wesentliche treibende Kraft dieser positiven Entwicklung ist der deutliche Zuwachs an Veranstaltungen, deren Zahl von 767 auf 1.397 gestiegen ist. Mit einem breit gefächerten Programm für alle Altersgruppen – von Angeboten zur Leseförderung über Formate der Wissensvermittlung bis hin zu niedrigschwelligen Begegnungsmöglichkeiten – gelang es der Stadtbibliothek, neue Zielgruppen zu erreichen und bestehende Nutzerinnen und Nutzer noch enger an sich zu binden. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in den Teilnehmendenzahlen wider, die von 13.500 im Jahr 2024 auf knapp 23.500 angestiegen sind.
Zu den besonders erfolgreichen Angeboten zählen unter anderem das Lastenrad „Bücherblitz“, das mit medienpädagogischen Angeboten im gesamten Stadtgebiet unterwegs ist, mehrere vom Deutschen Bibliotheksverband (dbv) geförderte Leseförder-Projekte für Kinder, ein Vorlesehund, der Vorlesefriseur Danny Beuerbach auf dem Stadtfest sowie innovative Veranstaltungsformate wie „Bier und Besserwissen“ und die verschiedenen Genrewochen. Regelmäßige Angebote wie Handmade - der Handarbeitstreff, Puzzletreffs und Buchclubs schaffen niedrigschwellige Möglichkeiten für kulturellen Austausch, gemeinsames Tun, gegen Einsamkeit und für soziale Teilhabe. All diese Formate verbinden Leseförderung, Wissensvermittlung und Begegnung auf zeitgemäße und kreative Weise.
Auch die Besucherinnen und Besucher schätzen die stetig wachsende Vielfalt des Angebots. „Ich komme längst nicht mehr nur zum Lesen her“, erzählt eine regelmäßige Nutzerin der Zentrale im Neuen Ständehaus. „Hier treffe ich Menschen, komme ins Gespräch und entdecke immer wieder Neues. Besonders die Buchclubs sind für mich echte Highlights.“ So stärkt die Stadtbibliothek gezielt ihre Funktion als Ort der Begegnung.
Besonders hervorzuheben ist die starke Entwicklung der Stadtteilbibliotheken. In nahezu allen Stadtteilen sind die Nutzungs- und Besuchszahlen gestiegen. Die Stadtteilbibliotheken erweisen sich damit als unverzichtbare wohnortnahe Anlaufstellen, insbesondere für Familien, Kinder, ältere Menschen und Schulen.
Auch im digitalen Bereich hat die Stadtbibliothek Akzente gesetzt: Mit einem KI-gestützten Chatbot wurde der Zugang zu Informationen und Services auf der Homepage weiter verbessert und an veränderte Nutzererwartungen angepasst.
Im Bildungsbereich wurde die Zusammenarbeit mit Schulen weiter ausgebaut. Besonders hervorzuheben ist das Ganztagsprojekt, das 2025 in der Hans-Thoma-Grundschule, Pestalozzi-Grundschule, Weinbrennerschule und in der Leopoldschule jeweils für ein halbes Jahr kreative Leseförderangebote durchgeführt hat. Ebenfalls sehr aktiv in der Zusammenarbeit mit der ihr benachbarten Schule ist die Stadtteilbibliothek Grötzingen, die eine regelmäßige Bibliotheks-AG und eine Schüler-Pause etabliert hat. Damit hat die Stadtbibliothek gezeigt, wie Bibliotheken erfolgreich in den schulischen Alltag integriert werden können und dass dafür kurze Wege und unkonventionelles Vorgehen notwendig sind.
Die Jahresbilanz macht deutlich: Die Stadtbibliothek Karlsruhe entwickelt sich kontinuierlich weiter – als moderner Informationsdienstleister, als kultureller Akteur und als sozialer Treffpunkt für die Stadtgesellschaft. | | Mehr | | | |
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Lesungen, Vorträge und Diskussionen
| | | | | Vortrag | Deutsch-Französische Schicksale in drei Generationen | Am Donnerstag, den 12. Februar um 19.00 Uhr findet im Centre Culturel Français Freiburg ein Vortrag von André Thomas über ein Deutsch-Französisches Familienschicksal statt. Diese Familiengeschichte hat nichts mit der Geschichte des Elsass zu tun, wie es oft der Fall ist, wenn man von deutsch-französischen Schicksalen spricht. Sie ist im Herzen von Paris zwischen dem Louvre, den Tuilerien, dem Boulevard Saint-Germain und in Villingen, die alte Schwarzwälder Zähringerstadt, verwurzelt.
Eintritt: frei. Sprache: Deutsch mit französischer Powerpoint-Präsentation. Anmeldung: kultur@ccf-fr.de. | | | | | |
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Stadtplan Freiburg
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