übersetzt von Stefanie Ochel
Ein spannungsgeladener Debütroman über Begehren, Macht und Erinnerung. In kunstvoll verdichteter Sprache erzählt die israelisch-niederländische Autorin Yael van der Wouden von zwei Frauen, die in einem Haus aufeinandertreffen – und sich zwischen Abwehr, Anziehung und historischen Verstrickungen immer näherkommen. Körperlichkeit wird dabei zum emotionalen Schauplatz, queere Liebe steht nie losgelöst von Fragen jüdischer Geschichte und Verantwortung. Der Roman lebt von Ambivalenzen, von unausgesprochenen Konflikten und überraschenden Wendungen. Luise Erbentraut findet: "Ein bemerkenswertes Debüt", das es auf die Shortlist des Internationalen Booker-Preises geschafft hat.
Gutkind Verlag 2025, 320 Seiten, € 24,00 (D)
ISBN 978-3-98941-054-1 |