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35 Jahre „Vom Ei zum Küken“
(c) Museum Natur und Mensch, Foto: Marc Doradzillo
 
35 Jahre „Vom Ei zum Küken“
Der Familienklassiker startet am Samstag, 21. Februar, im Museum Natur und Mensch

Hör mal, wer da raschelt, pickt und piepst! Im Museum Natur und Mensch geht am Samstag, 21. Februar, die allseits beliebte, sehnsüchtig erwartete Ausstellung „Vom Ei zum Küken“ in die nächste Runde. Zum 35. Mal können kleine und große Fans beim Schlüpf-Marathon mitfiebern und den flauschigen Hühner-Nachwuchs bewundern. Zum Jubiläum blickt die Schau auf eine erfolgreiche Laufzeit zurück: Allein in den letzten zehn Jahren zog sie über 235.000 Besuchende an. Bis Sonntag, 12. April, gibt es jede Menge Spannendes über die Welt der Hühner und eierlegenden Tiere, eine verantwortungsvolle Nutztierhaltung sowie Feste und Bräuche zu entdecken.

Winzig, bunt und wuselig: Die unterschiedlichen Küken seltener Hühnerrassen begeistern wirklich alle. Dabei sind die Museumsküken nicht nur süß. Sie regen auch zum Nachdenken an: Was bedeuten die Zahlen auf den Eiern im Supermarkt? Wie viel Platz haben Hühner bei den diversen Haltungsformen? Welche Produkte enthalten Eier, wo wir sie gar nicht erwarten? Und was ist eigentlich ein Zweinutzungshuhn? Antworten bieten verschiedene Mitmachstationen, die spielerisch für bewussten Konsum, Tierwohl und nachhaltige Landwirtschaft sensibilisieren.

In der Mitmachausstellung erfahren Neugierige Wissenswertes über Feste und Bräuche: vom mexikanischen Glücksbringer bis zum hartgekochten Beizah des Pessach-Festes. Doch damit nicht genug. Beim Rätseln und Ausprobieren wird klar: Das Ei ist überall im Tierreich präsent. Ob der Schopf-Tinamu mit seinem grün-glänzenden Gelege oder die Gespenstschrecke, deren winzige Eier erst unterm Mikroskop ihre bizarre Schönheit offenbaren – es gibt so einiges zu erkunden.

Ebenso vielfältig ist das Begleitprogramm der Ausstellung: Veranstaltungen laden zum Mitmachen und Spaßhaben ein. Wer mag, geht beim Info-Nachmittag der Reptilienauffangstation auf Tuchfühlung mit Schildkröten und anderen Reptilien oder lässt der Fantasie beim Küken-Filzen freien Lauf. Ein Highlight: die Lesung und der Workshop zum Buch „Das Osterküken“ mit der Illustratorin Alexandra Junge. Gemeinsam mit Henne Hilda suchen die Kinder nach dem Geheimnis von Ostern, lernen wie ein Bilderbuch entsteht und schaffen eigene Bildwelten. Das Veranstaltungsangebot und Tickets finden sich im Online-Shop der Museen Freiburg: museen-freiburg.de/shop.

Bei einer nagelneuen Rallye können Spürnasen jedes Alters auf der Jagd nach dem geheimnisvollen Eierdieb ihr detektivisches Geschick erproben. Das Küken-Mitmachheft gibt es wieder für 2,50 Euro an der Museumskasse.

Auch für Schulen und Kitas verspricht die Ausstellung nicht nur Spaß. Sie erfüllt auch einen wichtigen Bildungsauftrag: Entsprechend der Leitlinien zur Bildung für eine nachhaltige Entwicklung erfahren Kinder und Jugendliche in vielseitigen Programmen mehr über artgerechte Tierhaltung und reflektieren ihr Konsumverhalten. Die Buchung ist möglich unter museen.freiburg.de/kita-schule.

Beim Kreativwettbewerb haben Kita- und Grundschulgruppen die Chance, sich künstlerisch auszutoben und tolle Preise abzustauben. Bis Sonntag, 15. März, können die Kinder Eier-Kreationen gestalten, die dann am bunten „Eierhimmel“ als Teil der Ausstellung präsentiert werden. Unter allen Einsendungen wählen die Besuchenden ihre Lieblingsstücke aus. Die Hauptgewinner*innen können sich auf einen aufregenden Ausflug zum BioBauernhof freuen. Alle Infos gibt es unter museen.freiburg.de/aktuelles.

Das Museum Natur und Mensch ist dienstags von 10 bis 19 Uhr und mittwochs bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene unter 27 Jahren, Mitglieder des Freundeskreises und mit dem Museums-Pass-Musées ist der Eintritt frei.

Hinweis an die Besuchenden:
Wegen des großen Andrangs von Kitas und Schulen empfiehlt das Museum Familien werktags einen Besuch nach 12.30 Uhr. Das Platzangebot in der Garderobe ist beschränkt. Nur wenige Kinderwagen können im Museum abgestellt werden, sie dürfen nicht in die Ausstellung mitgenommen werden. Fahrradanhänger müssen draußen bleiben.
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Eintrag vom: 14.02.2026  




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