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„Es war einmal …“ – Ein Ausflug in die bäuerliche Vergangenheit der Raußmühle
Das Ortskuratorium Bad Wimpfen lädt zu einer Führung ein

Das Ortskuratorium Bad Wimpfen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) lädt am Sonntag, den 26. Juli 2026 jeweils um 14.00 Uhr und um 16.00 Uhr zu einer Führung in die Raußmühle, Sulzfelder Weg 40 in 75031 Eppingen ein – in ein bäuerlich-technisches Kulturdenkmal unter dem Motto „Es war einmal …“ - Ein Ausflug in die bäuerliche Vergangenheit“. Christoph Waidler, Gästeführer und Gründungsvorsitzender des Fördervereins Raußmühle e. V., öffnet alle Bereiche des Gehöftes und führt durch Hof, Mühle und Museum. Eine Anmeldung ist erforderlich unter www.denkmalschutz.de/anmeldung. Der Eintritt ist frei. Um Spenden für die Arbeit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz wird herzlich gebeten.

Etwa einen Kilometer vor den Toren Eppingens, verborgen hinter Büschen und Bäumen, liegt die Raußmühle am Zusammenfluss der Elsenz und des Himmelreichbaches. Die Mühle wurde 1334 erstmals urkundlich erwähnt und 1765 letztmalig umgebaut. Mit dem Verlust der Wasserrechte 1958 verlor sie ihre wirtschaftliche Existenzgrundlage, wurde zunächst Heim für Arbeiter und verkam schließlich zum Schrottplatz. 1975 wurde die Mühle vom Heimatforscher und Volkskundler Frank Dähling entdeckt, der das fast völlig zerfallene Bauwerk mit seinem Planetarium wieder aufbaute und die Gebäude des Hofs so herstellte, wie sie im 18. Jahrhundert aussahen. Er baute auch die halb verfallene Scheune wieder auf, in der er das „Museum des ländlichen Lebens – Archiv der bäuerlichen Alltagskultur“ einrichtete, das 2002 eröffnet wurde. 2024 bekam die Mühle ein neues Mühlrad.
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Eintrag vom: 20.06.2026  




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